Gott ganz neu fühlen

Lokales
Schirmitz
30.09.2014
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Erstmals endete die Pfarrwallfahrt der Kirchengemeinde Schirmitz/Bechtsrieth auf den Fahrenberg mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst mit Pilgern aus der Weidener Expositurgemeinde Letzau.

Die Gruppe war mit ihrem ehemaligen Seelsorger und Stadtpfarrer in Ruhe, Monsignore Andreas Uschold, zur Gnadenmutter gezogen. Er assistierte Pfarrer Thomas Stohldreier beim Gottesdienst in der Wallfahrtskirche.

Unter Glockengeläut und mit dem Segen von Pfarrer Stohldreier hatten sich um 6.50 Uhr an der Pfarrkirche Maria Königin 30 Pilger aus Schirmitz auf den Weg gemacht. Etwa gleich viele Gläubige aus Bechtsrieth und Trebsau stießen an der Höller Straße in Bechtsrieth zur Gruppe. Die Leitung des Zuges übernahmen die Pilgerführer Josef Kreis (Schirmitz) und Alfred Wulfänger (Bechtsrieth/Trebsau).

Bei herrlichem Spätsommerwetter sangen Jugendliche und Erwachsene abwechselnd auf dem Prozessionsweg Marienlieder und beteten den Rosenkranz. Auch Meditationstexte trugen sie vor. Auf dem Obertresenfelder Dorfplatz legten die Teilnehmer eine Pause ein. Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lenk senior aus Schirmitz war mit dem Versorgungsfahrzeug zur Rast gekommen.

Kurz vor Mittag erreichten die Pilger das Wallfahrtsziel. Rund 100 Pfarrangehörige aus Schirmitz und Bechtsrieth waren mit dem Bus oder mit dem Auto zum Gottesdienst angereist. "Mit Liedern und Gebeten durch die Landschaft zu ziehen, ist eine wunderbare Art, Gott im Leben neu zu fühlen", sagte Stohldreier. Der ehemalige Stadtpfarrer von St. Josef wandte sich in seiner Predigt gegen die religiöse Gleichgültigkeit der Christen. "Den Vorwurf derer, die sagen, dass die Christen auch nicht anderes sind als andere, dürfen wir nicht so leicht abtun", meinte Uschold.

"Wir alle sollten nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das des Nächsten bedacht sein. Gott will das Wohl aller Menschen. Wir sollen Werkzeuge seiner Liebe sein." Die Lieder begleitete Christa Moritz aus Schirmitz auf der Orgel. Mit dem gemeinsamen gesungenen "Segne du Maria" klang die Messe aus.
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