"Machen Sie mit!"

Referenten und Ansprechpartner zugleich: Markus Dobmeier und Gerda Moser erläuterten den Zuhörern die Pläne für den Panorama-Rundweg und den Kulturkreises. Bild: du
Lokales
Schirmitz
26.06.2015
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Die Konzepte für einen Panorama-Rundweg und einen Schirmitzer Kulturkreis waren Themen der ersten öffentlichen Zukunftswerkstatt. Das Motto, das zu beiden Ideen passen würde: "Machen Sie mit!"

Nahezu voll besetzt war am Montagabend der Bürgersaal. Markus Dobmeier betonte, dass das von der Zukunftswerkstatt erarbeitete Naherholungs-Konzept ein Projekt der Bürger sein soll. Zuerst will man den Panorama-Rundweg (NT-Bericht vom 6. Juni) angehen. Dobmeier stellte mehrere Routen vor. Dabei sollen als Sehenswürdigkeiten die Jakobskirche, der Friedhof, der Erlebnisbereich für alle Generationen am Feuerwehrhaus, aber auch die Gastronomie mit einbezogen werden.

Paten gewinnen

Der Redner konnte sich eine Panorama-Tafel am Aussichtspunkt beim Wasserhochbehälter vorstellen, auf der die Sehenswürdigkeiten und historischen Hintergründe dargestellt werden. Ferner sollten noch mehr Ruhebänke, Bäume und Sträucher sowie Streuobstwiesen das Angebot erweitern.

Die Zukunftswerkstatt will für das Projekt Vereine, Privatpersonen und Firmen als Paten gewinnen, die Pflege- und Unterhaltsmaßnahmen übernehmen. Damit könnte der gemeindliche Beitrag so gering wie möglich gehalten werden. Dobmeier sprach sich dafür aus, das Ziel eher schlicht anzugehen. Als vorsichtige Kostenschätzung für diesen ersten Projektabschnitt nannte er 20 000 Euro. Natürlich werde man sich um eine Förderung bemühen und eine Zusammenarbeit mit dem Naturpark Nördlicher Oberpfälzer anstreben. Nach der Zustimmung des Gemeinderats könnte man das Projekt im Frühjahr auf den Weg bringen. Richard Winter wünschte sich eine breite Unterstützung vonseiten der Bevölkerung in Form von Patenschaftsübernahmen. Reinhard Herrmann regte an, künftige Wanderwege nicht nur im Norden und Osten des Gemeindegebietes, sondern auch im westlichen Bereich auszuweisen. Norbert Moser und Peter Reim sprachen sich dafür aus, dass die Ruhebänke mit dem Auto anfahrbar sein sollten und keine Papierkörbe aufgestellt werden.

Bedenken und Kritik

OWV-Vorsitzender Karl-Heinz Mattes bezeichnete das vorgestellte Konzept zwar als gut, sah aber die notwendige Betreuung von Ruhebänken und anderen Einrichtungen als problematisch an. Es sei schwierig, Warte für die Einrichtungen zu finden, sprach er aus Erfahrung.

Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer meinte: "Es wäre schön, wenn auch die Jakobskirche für Besucher offen sein könnte." Rosa Krug hielt dem entgegen, dass eine ganztägige Öffnung Diebstähle nach sich ziehen könnte. Ein großes Lob sprach Dobmeier der Kolpingjugend aus. Sie habe bereits vor zwei Jahren für ein Naherholungsprojekt Ideen gesammelt. Wer noch Anregungen für den Panorama-Rundweg hat, kann sich bei Dobmeier melden, Telefon 4161822.
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