Maria Bock im Alter von 77 Jahren gestorben
Zu Grabe getragen

Lokales
Schirmitz
25.04.2015
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"Liebhaben ist loslassen, wie schwer es auch ist. Doch durch die Tränen der Trauer leuchtet das Lächeln der Erinnerung." Diesen Spruch auf dem Sterbebild zitierte Pfarrer Thomas Stohldreier beim Gottesdienst in der Pfarrkirche für die im Alter von 77 Jahren verstorbene Maria Bock. Damit sprach er den Angehörigen Trost und Hoffnung zu. Stohldreier zelebrierte das Requiem zusammen mit Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer, dem Bruder der Verstorbenen.

In der Predigt zeichnete Pfarrer Stohldreier das Lebensbild Bocks nach, die mit vier Brüdern in Schirmitz aufgewachsen sei und den Beruf der Schneiderin erlernt habe. Später arbeitete sie als Näherin bei der Firma Witt. 1962 trat sie mit Anton Bock an den Traualtar. Aus der Ehe gingen Tochter Helga und Sohn Bernhard hervor. Der Ehemann verstarb 2004. Um die Tote trauern auch die Enkel Sebastian, Mareike und Marco sowie die zwei Brüder Hermann und Andreas Hanauer. Der Prediger bezeichnete Bock als christliche Frau und treu sorgende Mutter und Oma. Die Arbeit im Garten und Handarbeiten seien neben der Betreuung der Familie ihre Lieblingsbeschäftigungen gewesen.

Nach schwerer Erkrankung sei sie von ihren Angehörigen liebevoll gepflegt worden, betonte der Geistliche. Bruder Andreas habe ihr das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Der Kirchenchor unter Leitung von Wolfgang Ziegler umrahmte Requiem und Beisetzung im Friedhof. Vorsitzende Waltraud Schwab dankte für 50 Jahre Treue zum Frauenbund, Vorsitzender Herbert Wolf stellte die 30-jährige Verbundenheit zum Obst- und Gartenbauverein heraus. Stellvertretende Leiterin Rita Bäumler hob die zehnjährige Mitgliedschaft Bocks in der CSW-Seniorengemeinschaft hervor.
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