Radtouristikfahrt lockt Teilnehmer bis aus Stuttgart an
500er-Marke nur knapp verfehlt

Markus Dobmeier (links) zeichnete die teilnehmerstärksten örtlichen und auswärtigen Vereine mit kleinen Bierfässern aus. Bilder: zer
Lokales
Schirmitz
14.07.2015
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(zer) Exakt 492 Radler stiegen am Sonntagvormittag auf ihr Velo und starteten an der Sportanlage der SpVgg Schirmitz auf eine Tour von 21 bis 155 Kilometern Länge. Die Radsportabteilung hatte den Zweiradfahrern fünf Strecken mit unterschiedlicher Höhensteigung angeboten.

Ideales Wetter

Die gemütliche Rundfahrt auf 21 oder 41 Kilometern war ab 9 Uhr gefragt, die längeren Fahrten mit 120 und 155 Kilometern waren bereits um 7 Uhr gestartet worden. "Wir hatten Glück mit dem Wetter und Spaß bei der Tour", sagte ein Vater, als er mit seiner Familie und dem einjährigen Sohn im Rad-Sulki die 21 Kilometer bewältigt hatte.

Bereits zum 19. Mal hatte die Abteilung die Radtouristikfahrt durch den Oberpfälzer Wald angeboten. Die Organisation um Abteilungsleiter Markus Dobmeier und seinem 30-köpfigen Team klappte vorzüglich. Von den auswärtigen Vereinen meldete der VC Concordia Pirk 47 und die VC Corona Weiden 23 Teilnehmer. Kennametal Vohenstrauß/Nabburg war mit 20 Teilnehmern dabei. Dafür erhielten sie ein kleines Bierfass.

Am Start waren auch die Bike-Rollis des Behinderten- und Vitalsportvereins (BVS) Weiden, die sich auf die 41-Kilometer-Strecke machten. Abteilungsleiter Stephan Kessler gab den Takt vor. Unter den Schirmitzer Vereinen stellte die SpVgg mit 21 Teilnehmer die stärkste Gruppe, gefolgt von der Feuerwehr (20) und der Grundschule (19). "Die weiteste Anreise hatten wir aus Stuttgart, fünf Radler kamen aus Tschechien", sagte Markus Dobmeier, der die vielen Helfer bei den Kontrollstellen, bei den Routenkontrollen, an der Ausgabe oder bei der Verpflegung lobte.

2016 wieder dabei

An den Kontrollstellen gab es ausreichend Mineralwasser und Tee, Obst und Joghurt, aber auch Kräftiges wie Wurst- oder Griebenschmalzbrote. "Es sollte an nichts mangeln, wir haben uns gut vorbereitet", versicherte Dobmeier. Er hob auch die soliden und günstigen Tarife bei den Startgebühren hervor. Bei der kurzen 21-Kilometer-Strecke zahlten die Kinder ab 7 Jahren einen Euro, die Erwachsenen zwei. Auf der 155-Kilometer-Tour beinhaltete die Startgebühr von 7 Euro Verpflegung, Vorbereitung und Versicherung.

Nach der Siegerehrung war Geselligkeit angesagt. Bei Kaffee, Kuchen oder einer Radler-Halbe wurden die Strecke noch einmal durchgesprochen, neue Kontakte geknüpft und das Versprechen abgegeben, nächstes Jahr wiederzukommen.
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