Schirmitz immer schöner

Lokales
Schirmitz
28.11.2015
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Wohl auch ein Ausdruck der Zufriedenheit: Weder schriftliche noch mündliche Anfragen gab es zur Bürgerversammlung. Erstmals berichtete Ernst Lenk als Bürgermeister über Projekte in Schirmitz.

30 Zuhörer, darunter 10 Gemeinderäte, waren in den Bürgersaal des Rathauses gekommen. Wie Lenk hervorhob, hätten die Maßnahmen für den dritten von fünf Bauabschnitten der Städtebauförderung - Rathaussanierung mit Bürgersaal und Teeküche sowie Dorfplatz und Freizeitbereich - einen enormen zeitlichen, logistischen und finanziellen Kraftaufwand erfordert.

Viel Zustimmung

Für das gesamte Projekt investierte die Gemeinde rund 1,84 Millionen Euro bei einer bisherigen Förderung von 388 000 Euro. Der endgültige Zuschuss werde erst mit Erstellung des Verwendungsnachweises feststehen. Der Bürgermeister betonte, dass er aus der Bevölkerung viel Zustimmung für die Sanierung und Neugestaltung erfahren habe. "Das Projekt stellt eine weitere Aufwertung für unsere Gemeinde dar und passt zur positiven Entwicklung des Ortes." Als weitere erledigte Punkte sprach er die Abrechnung der ausgebauten Hauptstraße, die Sanierung der Fun-Arena und die Umsiedlung des Mobilfunkmastens von der Kirchenstraße zur Gemeindeverbindungsstraße nach Bechtsrieth an.

Als erste der geplanten Maßnahmen im neuen Jahr nannte Lenk die Fertigstellung der Außenanlagen am neuen Bauhof an der Ringstraße. Ferner sei man bereits mit der intensiven Planung für den Bauabschnitt vier der Städtebauförderung beschäftigt. Dieser beinhalte die Sanierung der Kirchenstraße von der Sparkasse bis zur Einmündung Sandstraße, einschließlich der Straße An der Kirche. Im Zuge dieser Baumaßnahme werden die Kanal- und Wasserleitung und die jeweiligen Hausanschlussleitungen erneuert.

Ferner geplant ist der Einstieg in das Förderprogramm Breitbandausbau. "Es ist ein langfristiges Ziel, die Haushalte der Gemeinde mit Glasfaser zu versorgen. Hierfür haben wir bereits den Grundstein gelegt", erklärte Lenk. Der von der Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt" angestoßene "Panorama-Rundwanderweg" soll ebenfalls 2016 verwirklicht werden. Das Projekt erfordere finanzielle Mittel in Höhe von rund 20 000 Euro, wobei 50 Prozent der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald fördere. Bürgermeister Lenk dankte den Mitgliedern der "Zukunftswerkstatt" ausdrücklich für die bisher geleistete Arbeit aus.

"Gut gewirtschaftet"

Das Gemeindeoberhaupt erinnerte die Bürger an den Baum- und Strauchrückschnitt bei überhängenden Ästen auf die Gehwege, an die Sauberhaltung von Gehwegen und Pflasterzeilen, auf die ordnungsgemäße Anlieferung von Grüngutabfällen, auf den Räum- und Streudienst im Winter und an die Verpflichtung der Hundehalter, ihre Vierbeiner an der Leine zu führen und deren Hinterlassenschaften auch zu beseitigen. Ausführlich stellte er den Zuhörern Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehr sowie die wichtigsten Zahlen aus dem Haushalt vor. "Unsere Finanzen sind geordnet. Es wurde in der Vergangenheit sehr gut gewirtschaftet."
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