Schirmitzer CSU rückt bei Bürgergespräch Bauprojekte in den Mittelpunkt
Von Eurokrise bis Fun-Arena

Bürgermeister Ernst Lenk (rechts) stellte unter Kastanienbäumen gemeindliche Projekte vor. Bild: bey
Lokales
Schirmitz
21.07.2015
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Der Leberkäs war gebacken, die Brezen lagen knusprig bereit. Doch Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht musste beim CSU-Bürgergespräch im Kastaniengarten beim Sportheim passen. Er musste in Berlin über die Griechenland-Rettung abstimmen.

CSU-Vorsitzender Markus Dobmeier zeigte in diesem Zusammenhang kein Verständnis für die Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble, weil sie weitere Unterstützung für Griechenland gewähren wollen.

Bürgermeister Ernst Lenk wendete die Aufmerksamkeit auf die Fun-Arena in unmittelbarer Nähe. Sie sei nach sehr großen anfänglichen Problemen saniert. Viele angesprochene Firmen hätten an den Arbeiten kein Interesse gezeigt, aber schließlich habe ein örtliches Unternehmen den Auftrag angenommen. Außerdem haben nach den Worten des Bürgermeisters die Gemeindearbeiter großen Anteil am Erfolg.

Der Rathausumbau sei noch nicht abgeschlossen, aber was bisher geschah, komme bei den Bürgern offenbar gut an. Trotz vieler Gerüchte gebe es noch keine endgültige Abrechnung. Lenk kalkuliert mit 10 bis 15 Prozent Mehrkosten gegenüber der ursprünglichen Berechnung.

Für die Errichtung des Bauhofs soll der Auftrag in der nächsten Gemeinderatssitzung vergeben werden. Der Bauhof müsse zentral liegen und das Material aufnehmen, erklärte Lenk.

Im Bereich Städtebau liefen die Planungen für den Umbau des Bereiches Kirche und Kirchenstraße. Wegen der Umlegung der Kosten für den Ausbau der Hauptstraße auf die Anlieger kündigte das Gemeindeoberhaupt für die nahe Zukunft eine Versammlung der Betroffenen an, um dort Informationen zum Abrechnungsmodus zu geben.

Eindringlich war der Appell Lenks an die Bürger, sich freiwillig als Schulweghelfer zu melden. Es habe sich gezeigt, dass sich an Übergängen mit Schulweghelfern bisher nie ein Unfall ereignet habe, begründete der Bürgermeister seine Bitte.
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