Schirmitzer Gruppe hofft auf neue und junge Mitglieder - "Bis nächstes Jahr die Wende schaffen"
KAB will kein Auslaufmodell werden

Vorsitzender Herbert Dobmeier (rechts) und Stellvertreter Paul Rödl (links) zeichneten Pfarrer Thomas Stohldreier (Zweiter von rechts) sowie Eusebia Deiminger (Zweite von links) für 20 Jahre Treue aus. Bild: du
Lokales
Schirmitz
28.04.2015
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Pfarrer Thomas Stohldreier ist seit 20 Jahren Mitglied und Präses der KAB. Vorsitzender Herbert Dobmeier dankte ihm in der Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal für die Mitarbeit und Unterstützung im Ortsverband. Zusammen mit Stellvertreter Paul Rödl zeichnete Dobmeier ihn mit Urkunde und Präsent aus. Gleiches galt für Eusebia Deiminger.

Dobmeier blickte auf ein reges Vereinsjahr mit 48 Aktionen zurück. Die Ortsgruppe zählt 45 Mitglieder. Regelmäßig alle vier Wochen habe sich ein kleiner Kreis zum Gesellschaftskegeln im Keglerheim getroffen. Die meisten Punkte (3475) sammelte Theresia Dobmeier. Der Vorsitzende dankte allen Helfern, vor allem den Zeitungszustellern Deiminger und Lisbeth Winter.

Schriftführerin Theresia Dobmeier ließ alle Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren. Sie erinnerte besonders an die Fastenessen 2014 (Erlös 420 Euro) und 2015 (Erlös 510 Euro). Beide Beträge habe man an den Bezirksverband Regensburg abgeführt und damit ein Waisenhausprojekt in Uganda unterstützt. Ferner habe die KAB eine "Zoiglspende" für den Katholikentag gegeben. Laut Dobmeier habe die KAB eifrig am Dorffest mitgearbeitet und rund gerillte 100 Makrelen verkauft. Ein Erlebnis sei der Ausflug mit Wanderung nach St. Ötzen und dem Treffen mit Eric Frenzl gewesen. Gute Resonanz fanden ferner die Vortragsabende. Schatzmeisterin Fanny Gleißner zeigte einen zufriedenstellenden Kassenstand auf. Präses Stohldreier lobte die KAB für ihre Standhaftigkeit, die mit großem Erfolg unbeirrt ihren Weg gehe. "Ich bin 20 Jahre gerne bei der KAB, weil sie eine lockere und gute Gemeinschaft ist", meinte der Geistliche. Er wünschte Durchhaltevermögen. "Wir machen trotz des Mitgliederproblems weiter."

Da das Durchschnittsalter der Mitglieder 70 Jahre betrage, regte Vorsitzender Dobmeier ein Anwerben von neuen und jungen Mitgliedern an. "Wir haben nächstes Jahr Neuwahlen, da muss die Wende geschafft werden, sonst sind wir ein Auslaufmodell", prognostizierte Dobmeier. Deshalb seine Aufforderung: "Wir brauchen weiterhin eine starke KAB, die sich für die Belange der Arbeiter und Angestellten und deren Interessen, aber auch für die Rentner einsetzt."
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