Wandern und staunen

So stellt sich die Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt" den künftigen Panorama-Rundwanderung mit drei verschiedenen Ausgangspunkten und zahlreichen Erläuterungen vor. Repro: du
Lokales
Schirmitz
09.10.2015
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Als "tolles Projekt, das die Gemeinde bereichern wird", bezeichnete Bürgermeister Ernst Lenk den von der "Zukunftswerkstatt" ausgearbeiteten und von Markus Dobmeier in der Gemeinderatssitzung vorgestellten "Panorama-Rundwanderweg". Im Frühjahr soll die Arbeit beginnen.

In der Präsentation erklärte Dobmeier, dass an den Ausgangspunkten des Rundwanderweges am Rathaus, an der Jakobskirche oder auch am "Weiß-Weiher" Wandertafeln aufgestellt werden. Mit etwa 75 Wegpfeilen an Bäumen und an Metallstangen soll die Strecke gut markiert werden. Bei der Weggestaltung soll dem Wanderer viel Wissenswertes über die Natur und die Tiere des Waldes vermittelt werden. Auch auf historische Gebäude des Ortes will man verweisen. Zudem sollen verschiedene Pfade eingerichtet und Ruhebänke aufgestellt werden.

Auf der ersten Station können sich die Marschierer an einer Streuobstwiese über heimische Fruchtarten informieren. Nistkästen für die Vögel werden sichtbar an Bäumen angebracht. Ein Erlebnis für Jung und Alt dürfte der Barfußpfad werden. An einem Balance-Pfad über Holzteile kann man seine Geschicklichkeit überprüfen. Im "Klangwald" können die Wanderer Töne aus verschiedenen Hölzern entlocken.

Ferner wird es ein großes "Insektenhotel" sowie eine Info-Tafel über heimische Fischarten geben. Zudem soll eine Panorama-Tafel die Ausblicke auf das weite Naabtal erläutern.

Zur Information vor allem für auswärtige Besucher des Rundwanderweges sollen auch Hinweisschilder mit Erläuterungen an Sehenswürdigkeiten und historischen Gebäuden in Schirmitz angebracht werden: an der Jakobskirche, am Friedhof, am alten Schulhaus, am "Hofmeister-Anwesen" mit Backofen und Kastenhaus in der Bauerngasse, an der Schule, am "Wirtsplatzl", am Anwesen Rast, am ehemaligen Schloss, an der Pfarrkirche "Maria Königin", in der Siedlung mit der früheren Bezeichnung "Sieh-dich-vor" sowie an der ehemaligen Ziegelhütte am "Weiß-Weiher".

Dobmeier gab auch bekannt, dass ein kleiner Wegebau als Abkürzung zum Ringweg geplant sei. Der Referent legte eine Kostenaufstellung vor. "Das Projekt ist förderfähig", betonte er. So gebe es bei 18325 Euro Gesamtausgaben 50 Prozent vom Naturpark "Nördlicher Oberpfälzer Wald". Der Gemeinderat erklärte sich mit den Plänen einverstanden. Er beschloss einstimmig, im Haushalt 2016 dafür 20.000 Euro einzustellen.
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