Wasser und Kanal teurer

Vom Gerüst befreit erstrahlt das Rathaus in hellem Weiß. Ins Auge fallen vor allem die neuen Fenster am gesamten Gebäude und die Glaselemente an der Front. Derzeit sind die Arbeiter mit dem Eingang und den Parkflächen beschäftigt. Bild: du
Lokales
Schirmitz
15.11.2014
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Die Bürger müssen in den nächsten drei Jahren für Wasser und Abwasser tiefer in die Tasche greifen. Die Gründe dafür diskutierte der Gemeinderat.

Die Gebühren erhöhen sich um 56 beziehungsweise 36 Cent. Der Kalkulation der Wassergebühren liegr ein dreijähriger Zeitraum zugrunde, erläuterte VG-Geschäftsstellenleiter Dieter Schobert für den verhinderten Kämmerer Sven Lederer.

Die Bürger gingen sparsamer mit dem Wasser um, der Verbrauch sei gesunken, sagte Schobert. Außerdem habe die Gemeinde enorme Kosten für Kanal- und Wasserleitungssanierungen aufbringen müssen. Zugleich müsse sie kostendeckend arbeiten. Deshalb errechnete der Finanzchef eine Gebührenanhebung beim Wasser von 1,99 Euro auf 2,55 Euro je Kubikmeter ohne Mehrwertsteuer.

5 Cent drauflegen

Josef Ruhland plädiert dafür, den Satz sogar auf 2,60 Euro anzuheben, um das Defizit besser auszugleichen. Dem widersprachen Bürgermeister Ernst Lenk, Markus Dobmeier und auch Schobert. Man müsse den vom Kämmerer kalkulierten Preis akzeptieren. Letztlich fiel das Votum einstimmig aus. Dem für das Abwasser ermittelten neuen Satz von 2,33 Euro (bisher 1,97 Euro) pro Kubikmeter stimmte das Gremium ebenfalls einmütig zu.

Bürgermeister Lenk unterbreitete dem Plenum eine Kostengegenüberstellung für die Asphaltierung des Schulweges von der Einmündung Hauptstraße bis zur Freizeitanlage. Demnach koste ein Komplettausbau samt Unterbau 32 205,21 Euro brutto. Für eine reine Asphaltierung müsse man 12 228,44 Euro einrechnen.

Die Städtebauförderung zahle einen Zuschuss von 60 Prozent. Allerdings würden beim Komplettausbau Herstellungsbeiträge anfallen. Das Gremium entschied sich für die billigere Variante.

Jürgen Gmeiner vom Planungsbüro HLS erläuterte den Räten die beiden Angebote der Firma BV-comOffice GmbH für die Medientechnik im künftigen Bürgersaal. Demnach sollen zu Nettopreisen ein Lautsprecher (141 Euro), ein Beamer (1600 Euro), ein Deckenlift (2597,24 Euro), ein Funkmikrofon (726,52 Euro) und ein Verstärker (277,36 Euro) angeschafft werden.

In die Decke des Saales soll eine mechanisch bedienbare Leinwand eingebaut werden. Über den Kauf darf der Bürgermeister entscheiden.

Es war vorgesehen, beim Übergang von der Bücherei zum Lichthof eine Glasschiebetüre zu installieren. Das Büchereiteam hält den Abschluss des Übergangs im Bereich Teeküche für geeignet, um den Lichthof gleichzeitig für eine Ausstellungsfläche oder eine Leseecke zu nutzen. Der Gemeinderat will noch klären, ob dabei die Unfallverhütungsvorschriften eingehalten werden.

Netz für Spielplatz

Abschließend gab Bürgermeister Lenk bekannt, dass für den Spielplatz an der Blütenstraße eine Kletterwand sowie ein Bogennetz um 1662,53 Euro gekauft wurde. Zur Jahresabschlusssitzung trifft sich das Gremium am 8. Dezember um 18 Uhr.
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