Wort des Jahres: Rathausumgriff

Lokales
Schirmitz
13.12.2014
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Bürgermeister Ernst Lenk hat mitgezählt: Über 100 Entscheidungen fällte der Gemeinderat heuer. Die meisten betrafen die Sanierung des Rathauses sowie die Neugestaltung des Umfeldes und des Freizeitbereichs an der Naab.

Im Jahresrückblick nahm Lenk das Wichtigste vorneweg: "Unser Ort ist von Katastrophen verschont geblieben." Vom 1. Januar bis 30. April habe der Gemeinderat unter Leitung von Bürgermeister Karl Balk in 5 Sitzungen 36 Beschlüsse gefasst, darunter die Entscheidung für die Unterstützung der SpVgg bei der Sanierung des Sportheims. 30 000 Euro Zuschuss gewährte die Gemeinde den Verein und ein zinsloses Darlehen über 50 000 Euro.

Mit der Vergabe von Bauleistungen und den Planungen für den Bauabschnitt III der Städtebauförderung habe der alte Gemeinderat zudem den Grundstein für die Erneuerung des Rathauses gelegt. "Der Rathausumgriff stand auf nahezu jeder Tagesordnung", merkte Lenk an.

Zum Ablauf der Wahlperiode schieden sieben Mitglieder des Gremiums aus. Cornelia Hofmann und Kurt Steinhilber ( CSU) sowie Christine Strehl, Heike Zaruba, Walther Piehler und Thomas Lindner (SPD) kamen neu. Lenk selbst habe mit einem "großartigen Vertrauensbeweis" die Nachfolge von Balk antreten. "Seither versuche ich mich mit aller Kraft für die Anliegen unserer Gemeinde und der Bürger einzusetzen", betonte der 28-Jährige.

Seit dem Beginn der neuen Legislaturperiode beschäftigte sich der Gemeinderat in acht Sitzungen mit dem Rathausumbau.

Lenk stellte heraus, dass der Bauhof zahlreiche außergewöhnliche Arbeiten geleistet habe. Die Palette reichte von Wasserrohrbrüchen, Asphaltierungen, Verlegen von neuen Fußböden in Schule und Rathaus bis zum Umzug des Bauhofs in den Ringweg und Arbeiten beim Rathausumbau. "Bei allen Aktionen zeigten unsere Mitarbeiter mustergültigen Einsatz und sparten der Gemeinde viel Geld", lobte der Bürgermeister.

2015 stehen die Planungen für die Neugestaltung rund um die Pfarrkirche und die Fertigstellung der Außenanlagen des neuen Bauhofs auf der Agenda. "Wer eine Zäsur erwartet oder gar erhofft hatte, den hat Lenk eines Besseren belehrt", spielte zweiter Bürgermeister Josef Robl auf den Wechsel auf dem Bürgermeisterposten an. Mit Elan habe der Nachfolger Balks seine neuen Aufgaben angegangen, dankte der stellvertretende Rathauschef Lenk . Sein Wunsch an den jungen Rathauschef: "Mach' weiter so." Als Anerkennung überreichte Robl ein kleines Präsent.
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