Bürgerversammlung mit Ernst Lenk
Bauarbeiten gehen weiter

"Neue Fenster, Außenisolierung, eine neue Heizung und neue Heizkörper schaffen eine Ersparnis auf das gesamte Gebäude von rund 50 Prozent. Die Heizkosten wurden also im Vergleich zu den Jahren vor der Sanierung halbiert." Zitat: Bürgermeister Ernst Lenk
Politik
Schirmitz
26.11.2016
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Die Gemeinde investiert in die Infrastruktur. Der 2015 abgeschlossene Rathausumbau mit Neugestaltung des Umfeldes und der Freizeitanlage an der Naab erforderte rund 2,35 Millionen Euro. Dafür gab es mehr Fördermittel als angenommen.

Die Gemeinde freut sich über Fördermittel in Höhe von 543 000 Euro - 104 000 Euro mehr, als anfangs in Aussicht gestellt. Für den Bauhofneubau musste die Kommune 911 821 Euro selbst aufbringen. Diese Zahlen gab Bürgermeister Ernst Lenk in einer Bürgerversammlung bekannt, zu der 25 interessierte Personen in den Bürgersaal gekommen waren.

Lenk berichtete eineinhalb Stunden lang über abgeschlossene und laufende Baumaßnahmen, gab allgemeine Informationen sowie einen Ausblick auf 2017. Die Bürger hatten keine schriftlichen Anträge eingereicht, lediglich zwei mündliche Anfragen wurden diskutiert.

Aktuell informierte der Rathauschef die Zuhörer darüber, dass der Straßenausbau in der Kirchenstraße noch vor dem Winter fertiggestellt werde. Die Baufirma werde bis Weihnachten durcharbeiten. Der Gehweg entlang des Kirchengeländes bis zum Kriegerdenkmal werde aber wegen der geplanten Baumaßnahmen am Kirchplatz erst 2017 vollständig hergestellt.

Ob der Ausbau in der Straße An der Kirche noch heuer abgeschlossen werden könne, sei von der Witterung abhängig, ebenso die Wiederaufnahme der Arbeiten im neuen Jahr. Zuletzt seien laut Bürgermeister in der Kirchenstraße die Bordsteine und daran entlang die Wasserrinnen gesetzt worden. "Gestern und heute wurden auch schon die Straßenlaternenköpfe eingebaut, so dass im Bereich Kirchenstraße wieder Licht ist", sagte Lenk.

Große Eigenleistungen


Von den abgeschlossenen Bauprojekten nannte er zunächst den gemeindlichen Bauhof an der Ringstraße. Neben den Materialboxen für Schüttgut wurde der Innenhof gepflastert und ein zusätzliches Gelände im Norden als Lagerplatz geschottert. Das Areal in der Bauerngasse wurde geräumt. Das Material wird nun beim Bauhof gelagert.

Ebenfalls in Betrieb sei der neue Containerstellplatz beim Bauhofgelände. Neben Glas und Dosen könne dort auch Altpapier entsorgt und Altkleidung abgegeben werden. Allein die Außenanlagen erforderten Ausgaben in Höhe von 226 549 Euro. Im Gesamtkostenaufwand für das Projekt von 911 821 Euro sind Eigenleistungen von 50 947 Euro als innere Verrechnung enthalten.

Rathaus nicht gefördert


Laut dem in der vergangenen Woche eingegangenen Verwendungsnachweis für den Bauabschnitt III der Städtebaufördermaßnahmen seien für den Teilabschnitt A (Umbau und Sanierung des Rathauses mit Schaffung des Bürgerzentrums) insgesamt rund 1,5 Millionen Euro abgerechnet worden, wie Lenk berichtete. Aus dem Topf der Städtebauförderung habe die Gemeinde für das Bürgerzentrum einen Zuschuss von 180 000 Euro erhalten. "Der Rathausumbau war nicht förderfähig", erklärte er.

Für den Teilabschnitt B (Neugestaltung Rathausplatz mit Umgriff und Freizeitbereich) sind Kosten in Höhe von 724 517 Euro angefallen. Das Gesamtprojekt sei mit 543 000 Euro gefördert worden. Der Bürgermeister betonte, dass bereits im vergangenen Jahr eine Mietpreisanpassung für die Flächen im Rathaus vorgenommen wurde, die an die VG Schirmitz vermietet seien.

Auch die Heizkosten hätten sich nach dem Rathausumbau deutlich verringert. Die energetische Sanierung zahle sich aus. "Neue Fenster, Außenisolierung, eine neue Heizung und neue Heizkörper schaffen eine Ersparnis auf das gesamte Gebäude von rund 50 Prozent. Die Heizkosten wurden also im Vergleich zu den Jahren vor der Sanierung halbiert", freute sich Lenk.

Heizkosten halbiert


Im Ausblick auf 2017 betonte der Versammlungsleiter, dass die Kommune das Hauptaugenmerk auf die Fertigstellung des Bauabschnitts IV richten werde. Dafür werde ein Großteil der zur Verfügung stehenden freien Finanzmittel verwendet. Weitere Großprojekte seien nicht geplant. Lenk sagte, dass sich die Gemeinde in den kommenden Jahren mit der dringenden Sanierung der Blütenstraße, der Mehrzweckhalle und des Feuerwehrgerätehauses auseinandersetzen müsse.

Wie der Bürgermeister außerdem bekannt gab, sei der Mobilfunkmast auf einem Gebäude in der Kirchenstraße mit rund sechsmonatiger Verzögerung im August vom Netz genommen und im Oktober abgebaut worden. Lenk gab im weiteren Verlauf der Versammlung Hinweise und Empfehlungen an die Bürger zum Baum- und Strauchrückschnitt, zur Sauberhaltung von Gehwegen und Pflasterzeilen, zum Abzug der Grüngutcontainer am 28. November, zum Räum- und Streudienst sowie zur Hundehaltung.

Dank an Feuerwehr


Außerdem gab der Bürgermeister zahlreiche Anschaffungen für die Feuerwehr bekannt. Lenk dankte den 60 Aktiven für ihren freiwilligen Einsatz für die Allgemeinheit. Lenk schloss seine zweite Bürgerversammlung mit dem Fazit: "Dass die getätigten Investitionen und Neugestaltungen in unserem Ort der richtige Schritt sind, zeigt mir die ausnahmslos positive Resonanz der Bevölkerung."

Neue Fenster, Außenisolierung, eine neue Heizung und neue Heizkörper schaffen eine Ersparnis auf das gesamte Gebäude von rund 50 Prozent. Die Heizkosten wurden also im Vergleich zu den Jahren vor der Sanierung halbiert.Bürgermeister Ernst Lenk
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