Großes Interesse an der Ortsbegehung
Zwei Projekte gleichzeitig

Mitten in der Großbaustelle Kirchenstraße erläuterte Bürgermeister Ernst Lenk (links) den 40 Teilnehmern der CSU-Ortsbegehung die bisher ausgeführten Maßnahmen und die noch geplanten Erneuerungen. Bild: du
Politik
Schirmitz
28.10.2016
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40 Frauen und Männer kommen zur Ortsbegehung der CSU. Bürgermeister Ernst Lenk führte sie durch die Baustelle in der Kirchenstraße, wo seit Mai der Bauabschnitt IV der Städtebauförderung verwirklicht wird.

Bürgermeister Ernst Lenk freute sich über das Interesse der Bürger - auch Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer war gekommen - am Ortsgeschehen. Die bisherigen Arbeiten in der Kirchenstraße umfassten die Sanierung der Kanal- und Wasserleitung sowie der Hausanschlüsse. Lenk verwies auf die neu gestaltete Fremdwasserableitung aus der Flurstraße. Eine Drainage leitet das Wasser durch das Regenüberlaufbecken an der Südseite des Kindergartengeländes in die Naab. Dadurch komme jetzt weniger Wasser in der Kläranlage in Pirk an.

Breiter Gehweg


Entlang des Kindergarten-Freigeländes werde laut Bürgermeister auch ein breiter Gehweg von über zwei Metern angelegt. "Damit wird die Sicherheit für Fußgänger deutlich verbessert." Die Gemeinde werde auch mit Absprache der Kirchenverwaltung den Zaun zum Kita-Areal erneuern. Um auch dem Fortschritt Rechnung zu tragen, sollen mit dem Straßenausbau in den neuen Gehsteig entlang der Kirche Glasfaserleerrohre verlegt werden. Wie der Rathauschef erläuterte, könnten dadurch in Zukunft bei anstehender Erschließung der Wohnstraßen mit Glasfasertechnik erneute umfangreiche Grabungsarbeiten vermieden werden.

Viele Leute würden sagen, dass es auf der Baustelle Kirchenstraße nur langsam vorangehe, sagte der Bürgermeister. "Doch Kanal, Wasser, Hausanschlüsse und Revisionsschächte nehmen viel Zeit in Anspruch." Der Straßenausbau sei jetzt voll im Gange. Jede Woche würden Kirche und Gemeinde die nächsten notwendigen Schritte absprechen. Die Besuchergruppe konnte sich auch darüber ein Bild machen, dass das Kirchengebäude noch nicht begehbar ist.

Einige Teilnehmer meinten, dass man auf das geplante Provisorium für einen Zugang verzichten und die Bauarbeiten weiter voranschreiten lassen sollte. Allerheiligen und Volkstrauertag mit Gottesdienst, Andacht und Gedenkfeier könnte man ohne weiteres einmal in der Jakobskirche und im Friedhof abhalten. Die Entscheidung liege jetzt bei der Pfarrei. Die Zeit wird auf jeden Fall knapp.

Bürgermeister Lenk verwies auf die gleichzeitige Abwicklung von zwei Großprojekten, was nicht immer einfach sei. "Wir wollen aber, dass das Gesamtprojekt gut gelingt", unterstrich er.
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