Bürgermeister Ernst Lenk empfängt Grundschüler im Rathaus
Geschenke und Fragen für frischgebackenen Vater

Die 15 Viertklässler und Lehrerin Kathrin Schmid (hinten, rechts) waren nicht nur wegen der Fragen an Bürgermeister Ernst Lenk (links) ins Rathaus gekommen, sondern auch um dem strahlenden Papa zur Geburt von Tochter Alisa zu gratulieren. Bild: du
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Schirmitz
14.03.2016
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Bürgermeister Ernst Lenk ist zum ersten Mal Vater geworden. Dies nahmen die 15 Grundschüler der vierten Klasse mit Lehrerin Kathrin Schmid zum Anlass, den stolzen Papa im Rathaus zu besuchen und ihm zur Geburt von Tochter Alisa zu gratulieren. Die Kinder überreichten dem 29-Jährigen Geschenke.

VG-Geschäftsstellenleiter Dieter Schobert führte die Besuchergruppe durch das renovierte Rathaus. Die Schüler durften dabei Blicke in sämtliche Büros des Verwaltungsgebäudes werfen. Im neuen Bürgersaal empfing Lenk die Gäste und erläuterte ihnen die Sitzordnung der Gemeinderäte. Dann stellte er sich den Fragen der Buben und Mädchen, die im Unterricht das Thema "Gemeinde" behandelt hatten.

Durchschnittsschüler


"Wann wurde das Rathaus erbaut?", "Welche Projekte hat die Gemeinde für 2016 geplant?", "Wie viel hat die Renovierung des Rathauses und die Neugestaltung des Umfeldes gekostet?", waren nur einige der Fragen an den Gemeindechef. Lenk erklärte, dass das Rathaus 1968 und 1969 erbaut wurde. Die Fertigstellung des Außenbereichs am neuen Bauhof sowie der Ausbau der Kirchenstraße und der Straße "An der Kirche" samt Erneuerung der Kanal- und Wasserleitungen seien die größten Projekte in diesem Jahr. Die Frage nach den Kosten der Sanierung des Rathauses mit neu gestaltetem Dorfplatz und Freizeitpark am Feuerwehrhaus bezifferte Lenk auf 1,9 Millionen Euro.

Die Grundschüler wollten unter anderem wissen, ob der junge Papa gute Noten in der Schule hatte, wie viele Stunden er für die Gemeinde arbeite und ob ihm die Arbeit als Bürgermeister Spaß mache.

Kein Edeka


Lenk gab zu, dass er ein Durchschnittsschüler gewesen sei und dass er als Beamter im Polizeidienst sowie als Bürgermeister pro Woche rund 70 bis 90 Stunden arbeite, täglich seien dies zirka 14 Stunden. Ferner bekundete er, dass ihm die Arbeit als Bürgermeister viel Spaß mache und er bei der nächsten Wahl gern wieder kandidieren wolle.

Die Frage, ob die Computer in der Schule erneuert werden, beantwortete Lenk mit einem klaren Ja. Mit einem ebenso klaren Nein allerdings fiel die Antwort auf die Frage einer Schülerin aus, ob die Gemeinde einen Edeka-Markt plane.
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