Erntedankfest der CSW-Senioren
Butter wie früher

Beim Ausbuttern in der Jakobsklause halfen Ehrenkreisbäuerin Roswitha Scheidler (Dritte von links) zahlreiche Frauen und Männer - unter anderem auch Bürgermeister Ernst Lenk (Zweiter von links). Bild: du
Vermischtes
Schirmitz
08.10.2016
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Zur Erntedankfeier treffen sich rund 70 Mitglieder der CSW-Seniorengemeinschaft aus Schirmitz, Bechtsrieth und Pirk in der Jakobsklause. Im Mittelpunkt steht das traditionelle Ausbuttern.

Als kompetente Fachkraft hieß Leiterin Rosa Krug Ehrenkreisbäuerin Roswitha Scheidler aus Harlesberg willkommen. Sie hatte zwei Butterfässer aus Lärchenholz mitgebracht und führte das Ausbuttern nach altem Brauch vor.

Zuerst schüttete Scheidler den mit Buttermilch angereicherten Rahm in die zwei Holzfässer. Beim anschließenden "Stampfen" halfen ihr dann die Frauen und Männer aus der Altenrunde. Auch Bürgermeister Ernst Lenk griff eifrig zu. Danach holte die Ehrenkreisbäuerin die frische Butter aus den Holzfässern und formte davon gekonnt etliche Laibe. Portionsweise verteilte sie Butter und Buttermilch an die Senioren. Dazu gab es heiße Kartoffeln, Brot, Käse und Quark.

Krug erinnerte bei der Feier daran, dass das Wort "Danke" nicht nur am Erntedankfest, sondern auch öfter im Familien- und Verwandtenkreis gebraucht werden sollte. "Früher hatte man eher ,Vergelt's Gott!'" für eine Wohltat gesagt." Diesen Ausdruck sollte man nach Meinung der Vorsitzenden auch heute öfter verwenden. Zur Aufheiterung trug Krug den Senioren eine Geschichte von den "Fröschen im Milchtopf" vor, wofür sie viel Beifall erntete. Zum Dank auf den Spender aller Gaben sangen die Senioren "Erde singe" und "Großer Gott", für den Segen der Ernte dankten sie dem Herrn in einer Meditation.
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