Gottesdienst und Kranzniederlegung am Volkstrauertag
"Alles vergessen?"

Bürgermeister Ernst Lenk erinnerte an die Schrecken von Krieg, Terror und Gewalt. Bild: du
Vermischtes
Schirmitz
09.11.2016
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Die Gemeinde gedachte am Sonntag den Gefallenen und Vermissten sowie 55 Millionen Menschen, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben verloren haben. Die Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände sowie der Gemeinderat zogen mit der Pirker Blaskapelle vom Rathaus zur Pfarrkirche. Dort zelebrierte Pfarrer Thomas Stohldreier den Gedenkgottesdienst der Soldaten- und Reservistenkameradschaft. Er wurde von der Bläsergruppe unter der Leitung von Daniel Zimmerer sowie vom Männergesangverein "Frohsinn" unter der Leitung von Wolfgang Ziegler gestaltet.

Der Prediger bezeichnete die Abkehr von Gott und die Hinwendung zu Materialismus als "Brutstätte aller Schreckenstaten". Als Christen seien wir aufgerufen, von Gott Zeugnis zu geben. Nach der Messe ging der Zug vom Kirchplatz zum geschmückten Kriegerdenkmal. Dort hielten zwei Mitglieder der Feuerwehr die Ehrenwache.

Bürgermeister Ernst Lenk erinnerte an die Schrecken der Kriege in den letzten 100 Jahren. "Haben wir das alles schon vergessen?", sagte er immer wieder und meinte, dass die Menschen aus diesen furchtbaren Ereignissen anscheinend nichts gelernt hätten. "Wir alle wollen heute auf dieser Welt in Frieden und Freiheit leben", meinte der Bürgermeister.

Nach dem Totengedenken von Louis Fritsch legte Lenk mit dem Vorsitzenden der Soldatenkameradschaft, Oberstleutnant Thomas Lewerenz, einen Kranz nieder. Die Blaskapelle unter Dirigentin Alexandra Leicht spielte das Lied vom guten Kameraden und die Nationalhymne.
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