Umleitung und gesperrte Kreuzung
Kiesweg nur für Busse

Vermischtes
Schirmitz
09.09.2016
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Die Sanierung der örtlichen Infrastruktur geht vorwärts. Derzeit werden im Bereich Kirchenstraße und An der Kirche die Kanal- und Wasserleitungen fertiggestellt. Deshalb ist die Kreuzung Kiesweg, Kirchen- und Sandstraße komplett gesperrt.

Die Anlieger der Blüten-, Sand-, Sonnen- und Bachstraße sowie des Kieswegs werden zur Zeit auf eine Geduldsprobe gestellt. Denn die Umleitungsstrecke führt durch ihr Wohnviertel. Die Ferien sind bald vorbei, viele Kinder aus dem Ort nutzen dann wieder den Bus, um in die Schule zu kommen. Deshalb ist nach kurzer Sperrung der ÖPNV wieder durch die ausgeschilderte Umleitungsstrecke möglich.

Halten verboten


Um den Bussen ungehinderte Durchfahrt zu verschaffen, hat die Gemeinde entlang der Strecke an den Kreuzungen sowie an Engstellen weiträumige Park- und Halteverbote erlassen. Bürgermeister Ernst Lenk hat in einem persönlichen Schreiben die betroffen Anlieger gebeten, ihre Fahrzeuge nach Möglichkeit auf Privatgrund oder in den Nebenstraßen abzustellen. "Trotz der dadurch vereinzelten längeren Fußwege hoffe ich auf Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis", schrieb das Gemeindeoberhaupt.

Für Autos gesperrt


Der Kiesweg kann wegen der Busse nur ohne Gegenverkehr befahren werden und ist für alle anderen Fahrzeuge derzeit tabu. Anlieger können jedoch zum Be- und Entladen einfahren. Die Ausweichroute des Pkw-Verkehrs erfolgt über Blütenstraße und Ginsterweg zur Sandstraße.

Wie der Rathauschef mitteilt, wird die Sperrung der Kreuzung Kiesweg, Sand- und Kirchenstraße voraussichtlich bis Mitte oder Ende Oktober andauern. Für die Wintermonate wird sie provisorisch fertiggestellt. Vermutlich im März folgt dann der Abschnitt der Kirchenstraße zwischen den Kreuzungen Sand- und Bachstraße bis zur bereits fertiggestelten Anbindung an den Postkeller im Norden. Mit dem Baubeginn im Frühling habe man ein teures und nerviges Winterbauprovisorium vermeiden wollen, so Lenk.

AltlastenErhöhte Chloridwerte und Mineralölkohlenwasserstoffe ergab eine Altlastenuntersuchung zu Beginn der derzeit laufenden Straßen- und Kanalarbeiten. Das Chlorid führt Bürgermeister Ernst Lenk auf Reste von Streusalz vom Winterdienst zurück, die bei der Probenentnahme im Frühjahr noch in oberen Bodenschichten gefunden worden seien. Beim Abtragen des Erdreichs fand sich das Salz aber nur noch in tieferen Schichten bei der Kanalverlegung. Nur ein geringer Teil des Erdreichs, höchstens zwei Lkw-Ladungen, musste deshalb auf einer Sonderdeponie entsorgt werden. Der größte Teil des Aushubes könne wieder problemlos eingebaut werden.

Die Mineralölkohlenwasserstoffe seien wohl ein Zufallstreffer gewesen. Im weiteren Verlauf der Arbeiten habe man beim schichtweisen Abtragen des Erdreichs keine Belastung gefunden. Andere Giftstoffe seien nicht gefunden worden. (ui)


Linie 4Die Buslinie 4 fährt wieder durch den Ort. Die baustellenbedingte Strecke führt über Blütenstraße, Ginsterweg, Sand-, Sonnen- und Bachstraße zur Postkellerstraße nach Weiden. (du)
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