Verstorben
500 Trauergäste nehmen Abschied von Hans Beimler

Vermischtes
Schirmitz
27.04.2016
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Zeitlebens erfreute sich Hans Beimler großer Beliebtheit. Der tiefgläubige Christ hatte in den letzten Jahren eine heimtückische Krankheit mit großer Geduld ertragen und war nach einem erfüllten Leben mit 75 Jahren im Kreis der Familie gestorben. Rund 500 Trauergäste nahmen am Dienstag in Schirmitz Abschied.

Pfarrrer Thomas Stohldreier zelebrierte mit sechs weiteren Geistlichen das Requiem in der Pfarrkirche. Cornelia Gurdan und Irmgard Ehrlich mit Hackbrett- und Gitarrenmusik sowie der Kirchenchor unter Leitung von Wolfgang Ziegler bereicherten den Gottesdienst mit Chorälen und Liedern. Die Enkel des Verstorbenen, Franz und Christina, sprachen Fürbitten.

1963 hatte Beimler die Meisterprüfung im Elektrohandwerk abgelegt. Am 28. März 1967 heiratete er seine Frau Rita. Der Ehe entstammen die Töchter Cornelia und Martina.

1974 wurde Beimler Fachschullehrer und ab 1977 Beamter in den Bereichen Elektrotechnik und Sport an der Berufsschule in Weiden. Am Bau der Turnhalle war er maßgeblich beteiligt. Bei der Pensionierung im Juli 2005 bekam er zur Erinnerung ein Bild von der "Hans-Beimler-Halle" überreicht. In der Pfarrei St. Josef in Weiden war er als Ministrant und in der Pfarrjugend aktiv, ab 1971 im Pfarrgemeinderat und ab 1976 in der Kirchenverwaltung. Von 1977 bis 1993 war er Kirchenpfleger. Trotz bereits angeschlagener Gesundheit hatte er vor fünf Jahren noch ein Wohnhaus in Schirmitz gebaut.

Das große ehrenamtliche Engagement Beimlers für das Sindersberger-Altenheim schilderte Gerlinde Kledtke. Sie lobte besonders das Organisationstalent. Oberstudiendirektor Josef Weilhammer stellte für die Europa-Berufsschule das stets hilfsbereite und mehr als 30-jährige Wirken des Verstorbenen als Fachoberlehrer heraus. "Er war immer um Ausgleich bemüht und hinterlässt als Fachmann und Mensch eine große Lücke." Der Obmann des Verbandes der Oberpfälzer Lehrer an Berufsschulen, Oberstudiendirektor a.D. Lothar Fischer, würdigte die 40-jährige Verbundenheit des ehemals fleißigen Schülers sowie Elektromeisters zum Verband (VLB) sowie dessen eisernen Willen und Disziplin. Für die Musikgruppen des Maria-Seltmann-Hauses dankte Cornelia Gurdan ihrem langjährigen Kollegen. "Er war unser großes Vorbild und die gute Seele des Hauses."

Schließlich sagte Christine Schwab im Namen der Maria-Kulm-Wallfahrer dem treuen Pilger ein "Vergelt's Gott" für seine Tätigkeit als Vorbeter und die von ihm angefertigten Umhängekreuze für die Fußwallfahrer.
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