Weg von Weiden
CSW-Altengemeinschaft will Verein der Pfarrei Schirmitz werden

Die CSW-Altengemeinschaft sieht ihre Zukunft eher als Verein im Schatten der Pfarrkirche Maria Königin als im Weidener Dachverband. Bild: Götz
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Schirmitz
30.01.2016
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Die CSW-Seniorengemeinschaft erwägt, aus dem Dachverband des Christlichen Sozialwerks Weiden auszusteigen. Sie will ein eigenständiger kirchlicher Verein in der Pfarrei Schirmitz werden.

Seniorenleiterin Rosa Krug gab in der Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal bekannt, dass der Vorstand bereits bei Pfarrer Thomas Stohldreier angefragt habe, ob die Mitglieder als Pfarrsenioren und damit ebenso wie Kolping, Frauenbund und KAB als katholischer Verein aufgenommen würden.

Der geistliche Beirat zeigte sich einverstanden und werde den Antrag an den Dachverband unterstützten. Ebenso sagte Bürgermeister Ernst Lenk Hilfe zu, wenn es um eine neue Satzung gehen sollte. Die Mitglieder waren ausnahmslos einverstanden, den Antrag zur Ausgliederung einzureichen.

Hintergrund sei für die CSW-Senioren unter anderem die neue Gebührenordnung der Pfarrei für die Nutzung der kirchlichen Räume wie Pfarrsaal oder Jakobsklause. Sie seien für die katholischen Verbände mietfrei. "Da wir aber kein katholischer Verband sind, sind wir an die Gebührenordnung gebunden. Wir gehören aber zur Gemeinde und Pfarrei Schirmitz sowie zum Landkreis Neustadt. Diese unterstützten uns immer mit Spenden. Von der Stadt Weiden bekommen wir keinen Zuschuss", erläuterte Krug die derzeitige Situation.

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Auch sollte das in Schirmitz erwirtschaftete und angesparte Vereinsvermögen in jedem Fall in der Pfarrei bleiben, falls einmal der Fortbestand der Gemeinschaft gefährdet sei.

Pfarrer Stohldreier dankte den Verantwortlichen um Rosa Krug für die hervorragende Organisation der Seniorenarbeit. Sie trage dazu bei, dass das Leben in der Pfarrei so lebendig sei. Bürgermeister Lenk schloss sich an und sagte weiterhin Unterstützung zu.

Krug freute sich, dass die sechs Neuzugänge Ingrid Riebl, Bürgermeister Lenk, Marianne Gollwitzer, Hans Fritsch, Hartmut Conrads und Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer die sechs Sterbefälle ausgleichen konnten. Die Gemeinschaft zählt 87 Frauen und Männer.

Der Dank der Leiterin galt allen Helferinnen für die Vorbereitung der Veranstaltungen, den Gemeinden Schirmitz und Bechtsrieth sowie dem Landratsamt und der Raiffeisenbank für finanzielle Hilfen, Jakob Fritsch für den Mesner- und Christa Moritz für den Orgeldienst bei den CSW-Gottesdiensten. Krug erinnerte an die Mutter- und Vatertagsfahrt zum Kloster Speinshart, das Sommerfest an der Jakobsklause, die Tagesfahrt in die südliche Oberpfalz sowie die Erntedank- und Adventsfeier. Schatzmeisterin Irmgard Giedl zeigte eine gesunde Finanzlage auf.
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