Weggefährten trauen um verstorbenen Ingenieur
Abschied von Josef Forster

Vermischtes
Schirmitz
05.08.2016
68
0

Viele Trauergäste nahmen am Mittwoch Abschied von Josef Forster, der mit 68 Jahren starb. Sein Schwager, Pfarrer Ambros Trummer aus Lam, zelebrierte zusammen mit Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer und Studiendirektor a.D. Albert Schlaffer in der Jakobskirche den Gottesdienst. Er stellte heraus, dass das Familiengrab im Schirmitzer Friedhof erneut geöffnet werden musste, da erst im April die Mutter Frieda Forster gestorben war. Vater Anton Forster lebt seit 14 Jahren nicht mehr.

Pfarrer Trummer verglich das Leben mit einer Baustelle, auf der wir Stein für Stein zusammenfügen müssten, damit unser Lebenswerk gelinge. Das Lebenswerk des Verstorbenen wäre mit 68 Jahren zwar noch nicht ganz abgeschlossen gewesen, aber Gott habe anders entschieden. Josef Forster kam 1947 in Schirmitz zur Welt und wuchs mit seinem jüngeren Bruder Winfried im Schatten der Jakobskirche auf. Der Ingenieur konstruierte Pumpen. Er arbeitete unter anderem in Ludwigshafen, Nürnberg und Pegnitz.

Im Mai 1975 heiratete er Eva Trummer aus Neudorf. Sie haben die Söhne Christian und Stefan. Über 40 Jahre dauerte das Eheglück. Vor fünf Jahren ging der Vater in Pension, doch schon ein Jahr später erlitt er einen Herzinfarkt. Zu Jahresbeginn stellte sich eine heimtückische Krankheit ein, die Josef Forster aber nur einen kurzen Leidensweg bescherte. Die Messe begleiteten der Chor von St. Josef und Christa Moritz an der Orgel.

Nach der Einsegnung im Friedhof würdigten Vorsitzender Thomas Sommer für die Feuerwehr sowie die stellvertretende Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Anni Weig, die Verbundenheit des fördernden Mitglieds.
Weitere Beiträge zu den Themen: Beerdigung (39)Josef Forster (7)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.