Flex-Fest-Bilanz
Nur der Rock macht Sorgen

Auch nach dem Flex-Fest ist noch Arbeit angesagt: Aufräumen muss sein. Bild: ewt
Freizeit
Schlammersdorf
17.08.2016
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Das Flex-Fest ist vorbei und die Flexer sind zufrieden: Die Bilanz beim Abbau des Zeltes fällt auf jeden Fall positiv aus: Rund 8000 Besucher zählten die Organisatoren von Flex e-V. - nicht mehr so viel wie vor fünf Jahren, aber sie sind dennoch zufrieden. Je um die 1500 Leute besuchten am Donnerstag und Freitag das Fest. 2500 kamen je am Samstag und Sonntag. "Zufrieden sind wir im Großen und Ganzen. Es waren ja auch in Auerbach und Kemnath Feste", sagt Mitorganisator Jürgen Lautner.

Das Opening war gut, für einen Donnerstag war viel los. DJ Arnold Palmer hat am Samstag überzeugt und Frontal Party Pur waren so gut, dass sie schon während des Auftritts fürs kommende Flex-Fest verpflichtet wurden. Der Freitag hat mit Stainless Steel ein spezielles Publikum angesprochen. Andere Leute halte die Musik fern. "Es ist ein Problem, eine Rock-Cover-Band zu finden, die ein großes Spektrum abdeckt", sagt Lautner. Ob es wieder einen Rockabend geben wird, ist deshalb nicht klar. "Eine gute Rock-Cover-Band ist teuer. Damit müssten wir den Eintritt erhöhen, das wollen wir aber nicht."

Insgesamt zählt das Flex-Fest weiter zu den größten Festen in der Umgebung, wenn die Besucherzahl insgesamt etwas zurückgeht. "Früher waren am Flex-Wochenende um die 10 000 Menschen. Das Gerücht, dass schon mal 15 000 hier waren, hat nie gestimmt. Dieses Jahr waren es um die 8000, das ist okay", sagt Lautner. Dieser Rückgang habe ja auch Vorteile: dass man problemlos durch die Gänge kommt, vor den Toiletten nicht anstehen muss, sich in der Bar locker bewegen kann - das war früher nicht immer so. "Die Leute, die nicht mehr kamen, weil es ihnen zu voll war, dürfen jetzt gerne wieder kommen", sagt Lautner.

Fest steh, dass 2017 vom 10. bis 12. August gefiert wird, dann wieder an drei Tagen. Das Weißbierfest mit Frontal - Party Pur steht wieder am Freitag an. "Nicht, weil es nicht erfolgreich war, sondern weil dann Montag kein Feiertag ist." Was gerne so bleiben kann, ist ein erneut so friedliches Fest. "Es gab keine Schlägerei. Tatsächlich berichtet die Polizei von lediglich zwei Anzeigen wegen Körperverletzung. "Bei Festen dieser Größe ist das sehr wenig", sagt Eschenbachs Polizeichef Reiner Striegl. Er lobte die Veranstalter ausdrücklich für ihre gute Organisation. Die geben das Lob an ihre Helfer weiter, die schon zwei Wochen vor dem Fest geholfen haben. Letzer Einsatz ist für sie am Samstag, 20. August, ab 8 Uhr wird das Festzelt abgebaut.
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