Die Gemeinschaft mitgestalten

Lokales
Schlammersdorf
10.02.2015
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Es läuft so richtig rund beim Katholischen Frauenbund: Das hat die Jahreshauptversammlung des Zweigvereins mit seinen 55 Mitgliedern gezeigt. Abwechslungsreich gestalteten sich die Veranstaltungen der vergangenen Monate.

Nach einem Rosenkranzgebet und einer gemeinsamen Eucharistiefeier in der Pfarrkirche blickte Brigitte Speckner bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim auf die Aktivitäten zurück.

Unter dem Thema "Religiöses" erinnerte sie an die Mitwirkung am Weltgebetstag der Frauen in Vorbach, die Gestaltung eines Kreuzwegs und einer Maiandacht sowie die Teilnahme an der Priesterweihe und der Primizmesse von Frater Lukas in Speinshart. In der zweiten Jahreshälfte 2014 standen ein Oktoberrosenkranz in der Dreifaltigkeitskapelle, die Beteiligung am Volkstrauertag, ein Einkehrtag zum Thema "Advent" im Kloster Speinshart und die Gestaltung einer Adventsandacht auf dem Programm.

Zur Rubrik "Bildungsveranstaltungen" zählte Brigitte Speckner einen Vortrag über Marienverehrung, den internen Bezirkstag in Kemnath, die Bildungskonferenz in Kulmain und die Vorstellung des Fulda-Mosocho-Projekts. Auch die Geselligkeit hat beim Frauenbund ihren festen Platz. Die Mitglieder trafen sich zu einem Frauenfrühstück und zum Fischessen, richteten eine Muttertagsfeier aus und besuchten Feste in der Nachbarschaft.

Basteln und Spenden

Nicht unerwähnt in der Rückschau blieben die Mithilfe beim Frühjahrsgroßputz in der Pfarrkirche, das Legen eines Blumenteppichs anlässlich des 60. Priesterjubiläums von Pfarrer Josef Nickl und die Teilnahme an der Gemeindemeisterschaft des Schützenvereins. Recht positiv fiel der Überblick über die Kassenlage aus, den Elfriede Bauer gab.

Auf der Einnahmenseite beeindruckte der Erlös von rund 1100 Euro aus dem Verkauf von Oster- und Palmschmuck sowie Kräuterbüscheln. Dieses Geld wurde fast gänzlich wieder gespendet: Jeweils 300 Euro erhielten das indische Frauenprojekt "Chetna", das Fulda-Mosocho-Projekt und Lidwina Wiedenhofer aus Eschenbach für die Missionsarbeit.

Pater Adrian Kugler stellte in seinem Grußwort fest, dass es wichtig sei, Interesse am anderen zu zeigen. Egoismus sei der falsche Weg. Für einen Christen sei es wichtig, auf andere zuzugehen und die Gemeinschaft mitzugestalten. Mit viel Engagement verwirkliche dies der Frauenbund immer wieder. Der Geistliche bat die Mitglieder, auch weiterhin in der Pfarrei hilfreich mitzumachen.

Bürgermeister Gerhard Löckler unterstrich ebenfalls, wie wichtig es sei, aktive Vereine wie den Katholischen Frauenbund in der Gemeinde zu haben. Ein besonderes "Vergelt's Gott" sprach er den Frauen für die Mitwirkung beim Bürgerfest im vergangenen Jahr aus.

Erneut Solibrot-Aktion

Brigitte Speckner erinnerte noch daran, dass sich der Zweigverein auch in diesem Jahr an der sogenannten Solibrot-Aktion von Misereor für ein Förderprojekt in Kenia beteiligen werde: Von Aschermittwoch bis Karsamstag werde die Bäckerei Heitzer in Schlammersdorf, Eschenbach und Kirchenthumbach ein eigens gebackenes Solibrot anbieten.

Der Benefizanteil von 50 Cent pro verkauftem Exemplar komme der Aktion zugute. In Schlammersdorf selbst werde das Solibrot auch nach dem Bußgottesdienst am Aschermittwoch verkauft.
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