Feldwege sind lieb und teuer

Lokales
Schlammersdorf
08.04.2015
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Das extra angelegte Konto ist gehörig belastet: Die Jagdgenossenschaft hat 2014 den Wegebau ein ganzes Stück voran gebracht. Über 6700 Euro flossen in den Erhalt der Feldwege.

Von einem ruhigen, aber doch arbeitsintensiven Jahr war in der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft im Saal der Brauerei Püttner die Rede. Jagdvorsteher Josef Nickl informierte die Mitglieder von einem Schreiben der Gemeinde, in dem für 2015 wieder die Verwendung der Hälfte des Jagdpachtschillings für den Wegebau beantragt wurde. Bürgermeister Gerhard Löckler bedankte sich bei allen, die finanziell oder mit Rat und Tat die Ausbesserungsarbeiten unterstützen.

Über 40 000 Euro

Nickl ergänzte, dass im vergangenen Jahr über vier Kilometer der landwirtschaftlichen Wege verbessert worden seien. Er dankte allen Helfern, insbesondere Jagdpächter Jürgen Scharf, der als Baumaschinenführer im wahrsten Sinne des Wortes angeschoben und die Aktion wesentlich unterstützt habe. Diese Ausführungen unterstrich Bürgermeister Gerhard Löckler mit weiteren Zahlen. In Zusammenarbeit von Jagdgenossenschaft und Gemeinde sei seit 2004 die stolze Summe von über 43 000 Euro in den Wegebau geflossen. Dies solle so weitergehen. Löckler bat die Grundstückseigentümer auch bei den Bauarbeiten um Unterstützung. So könnten zum Beispiel Flächen für Erdaushub zur Verfügung gestellt werden.

Mit Hälfte der Pacht

Bei der anschließenden Abstimmung sprach sich ein Großteil der Jagdgenossen wieder für die Unterstützung des Wegebaus mit der Hälfte der Jagdpacht aus. Von den 39 Grundstückseigentümern sprachen sich 34 mit 380 Hektar dafür und fünf mit 44 Hektar dagegen aus.

Im Anschluss an das von den Jagdpächtern schon traditionell spendierte Essen hatte Willi Ritter in seiner Doppelfunktion als Schriftführer und Kassier Berichte abgegeben. Der Kassenbericht fiel positiv aus. Bei den Einnahmen standen die Zahlungen der Jagdpächter im Vordergrund, bei den Ausgaben die Auszahlung der Pacht an die Mitglieder.

Walter Biersack, der auch für seine Jagdkameraden sprach, brachte noch ein besonderes Anliegen vor. Er appellierte an die Hundebesitzer, ihre Vierbeiner nicht frei in der Natur laufen zu lassen. Dies stelle eine Gefahr für junge Wildtiere dar, auch sei die Verunreinigung landwirtschaftlicher Flächen durch Hundekot ärgerlich.
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