Gemeinde macht sich Weg frei

Die Verkehrsfreigabe vollzogen Landtagsabgeordneter Tobias Reiß, Bürgermeister Gerhard Löckler, Stellvertreterin Tanja Renner und Baudirektor Henner Wasmuth (vorne von links). Bild: do
Lokales
Schlammersdorf
09.07.2015
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Geschafft. Die Erleichterung bei Bürgermeister Gerhard Löckler und Stellvertreterin Tanja Renner ist groß. Mit dem Geh- und Radweg zwischen Schlammersdorf und Ernstfeld erfüllte sich ein alter Wunsch. "Die Gemeinde ist ein Stück lebenswerter geworden", urteilte der Bürgermeister.

Mit der Übergabe gehört der Geh- und Radweg an der Staatsstraße 2122 endgültig den Nutzern. Die Gemeinde hat an Verkehrssicherheit gewonnen - und an Lebensqualität. Nach dem Ausbau der Schlammersdorfer Ortsdurchfahrt ist nun auch die zeitgemäße Straßen- und Gehwegverbindung zwischen den Orten Realität. "Das Nadelöhr war nervig", bemerkte Bürgermeister Gerhard Löckler mit Blick auf die schmale Staatsstraße und die Gefahr für Fußgänger. 22 Jahre nach dem Beschluss des Gemeinderats freut sich eine ganze Gemeinde.

Lob ans Bauamt

Einen Wermutstropfen wollte Gerhard Löckler nicht verheimlichen. Die Baumaßnahme in gemeindlicher Sonderbaulast zu verwirklichen, sei gewöhnungsbedürftig gewesen. Ein Projekt nur in staatlicher Verantwortung hätte er verständlicherweise vorgezogen. Des langen Wartens überdrüssig sei mit dem Angebot einer hohen staatlichen Förderung eine Entscheidung für den Bau in eigener Zuständigkeit gefallen. Erfreulich nannte der Bürgermeister das Entgegenkommen der staatlichen Dienststellen, beim Bau auch die Ortsdurchfahrt Ernstfeld neu zu gestalten und die Sanierung und Verbreiterung der Staatsstraße von Ernstfeld nach Schlammersdorf einzubeziehen. Für die Unterstützung dankte er CSU-Landtagsabgeordneten Tobias Reiß.

Die Übergabe war auch Anlass für ein Lob ans Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach. "Die Unterstützung war vorbildlich", bemerkte der Gemeindechef und verwies stellvertretend auf das Engagement von Amtschef Henner Wasmuth und Bauoberrat Gerhard Kederer. Auch die Zuverlässigkeit der Firma Stratebau aus Kulmbach fand die Anerkennung des Bürgermeisters. Noch steht die Begrünung des Projekts aus.

Dennoch blickte Baudirektor Wasmuth auf die mustergültige Kooperation zwischen Gemeinde und Bauamt zurück. "Die Verwirklichung in Sonderbaulast war weitsichtig und beispielgebend", urteilte der Amtschef und Tobias Reiß lobte: "Die Gemeinde hat nicht abgewartet, bis die Zeit sich wandelt, sondern hat gehandelt". Die hohen Fördermittel bezeichnete der Parlamentarier als Teil der Offensive zur Stärkung des ländlichen Raumes. Zufrieden zeigten sich auch die Vertreter der fränkischen Stratebau: "Es had gebasst".

Neue Projekte

Der Verkehrsfreigabe folgte eine Besichtigung der Baustelle Bürgerhaus mit einem Hinweis des Bürgermeisters auf den Segen der Dorferneuerung und damit verbunden der Förderung des Freistaates. Wichtig ist dem Bürgermeister auch die Breitbandversorgung. Löckler rechnet schon in den nächsten Monaten mit einer Qualitätsverbesserung.
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