Grundstock für die Zukunft

Pater Adrian Kugler wünschte den Schlammersdorfer Brandschützern bei der Segnung, dass sie sich nicht nur zu Einsätzen in ihrem neu gestalteten Gerätehaus treffen, sondern auch zu gemütlichen Stunden.
Lokales
Schlammersdorf
26.06.2015
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Das Wetter meinte es nicht unbedingt gut mit den Brandschützern, aber letztendlich gab es nur zufriedene Gesichter: Mit einem dreitägigen Fest erinnerte die Feuerwehr an ihre Gründung vor 135 Jahren. Zugleich stand die Segnung der neu- und umgebauten Räume an.

"Mit dieser Maßnahme haben wir den Grundstock für die nächste Generation unserer aktiven Wehr gelegt, damit sie auf dem neuesten Stand der Technik ihren freiwilligen Dienst verrichten kann", hob Hans Schmid, der Vorsitzende des Feuerwehrvereines, dabei in seiner Ansprache hervor.

1986, vor fast 30 Jahren, hatten die Schlammersdorfer die Einweihung ihres neuen Feuerwehrhauses gefeiert. "Seit dieser Zeit wurde an dem Gebäude fast nichts renoviert oder geändert. Für den damaligen Stand der Technik war es ausreichend, aber die Zeit bleibt nicht stehen", erklärte der Vorsitzende die Beweggründe für die vor 16 Monaten begonnene Baumaßnahme.

Nach zirka 6300 freiwilligen Arbeitsstunden könne man zurecht stolz sein auf das Geleistete, betonte Schmid. Sein besonderer Dank galt den Feuerwehrkameraden, allen freiwilligen Helfern und Gönnern sowie vor allem Bürgermeister Gerhard Löckler und den Gemeinderäten.

"Die uneigennützige Arbeit, die in vielen Wochen in den Erweiterungsumbau gesteckt wurde, zahlt sich jetzt und hauptsächlich in der Zukunft aus", sagte das Gemeindeoberhaupt in seinem Grußwort. "Das Entgegenkommen unserer Feuerwehrleute in Form von Arbeitsleistung und finanzieller Beteiligung war selbstverständlich auch Verpflichtung für die Kommune, ihren Teil zum Gelingen des Vorhabens beizutragen."

Mit einem Bayerischen Abend war die Wehr in das Festwochenende gestartet. Die drei Vollblutmusiker vom "Horrido Express" heizten dem Publikum so richtig ein, so dass im Festzelt schon nach kurzer Zeit die Post abging. Auch das Barzelt füllte sich schnell und war bis in die frühen Morgenstunden immer gut besetzt. Ein Preisschafkopf stand am nächsten Tag an (Bericht folgt).

Der Festsonntag startete mit einem Gottesdienst, zelebriert von Pater Adrian Kugler und musikalisch umrahmt von der Blaskapelle Kirchenthumbach. Danach zogen die Vereine durch das Dorf zum Feuerwehrhaus, wo der Geistliche das Gebäude segnete. Nach kurzen Ansprachen ging es nahtlos zum Frühschoppen über. Schnell ausverkauft waren danach auch das Mittagessen, die Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen.

Als in den frühen Abendstunden das Fest ausklang, zeigten sich die Feuerwehrler durchaus zufrieden: Sie ernteten viel Lob für den Umbau und die gelungene Jubiläumsfeier.
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