Gut geschmiert, halb gewonnen

Lernen mit hohem Erfolgs- und Unterhaltungswert: Das bot der Schafkopfkurs mit Heiner Kohl (hinten, Dritter von rechts) den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Bild: wmi
Lokales
Schlammersdorf
17.12.2014
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"Schofkopf oda 'Schafkopf' is a boarischs Kartnspui füa vier Leit. Gspuid werd entweda mit 32 Kartn oda aba a nur mit 24 Kartn." Mit diesem und noch vielen Tricks und Tipps mehr "fütterte" Schafkopfexperte Heinrich Kohl aus Eschenbach elf Erwachsene und Jugendliche.

Die Jugendbeauftragten der Gemeinden Schlammersdorf sowie Vorbach/Oberbibrach hatten den Anfängerkurs im Gasthaus Dötsch in Menzlas organisiert. Die beiden Gemeinden hatten diese originelle Idee finanziell bezuschusst.

Und Heinrich Kohl erwies sich als an den vier Abenden als der richtige Mann für das Erlernen, Auffrischen und Vertiefen der Kenntnisse in diesem urbayerischen Spiel. Für Kohl war es der 53. Schafkopfkurs, den er seit 2005 leitete.

Von Liebenstein bis Waldershof und von Neusath/Perschen bis Schlammersdorf war er dafür in der mittleren und nördlichen Oberpfalz schon unterwegs. Insgesamt besuchten bisher 675 Teilnehmer seine Schafkopfabende, darunter 420 Frauen. Im Mittelpunkt stehen für Kohl dabei der Lernerfolg, der Erfolg beim Spiel und vor allem der Spaß an dem durchaus unterhaltsamen Spiel.

Den einen oder anderen Kursteilnehmer wird man sicherlich auf einem der nächsten Schafkopfturniere antreffen - wo er dann nicht nur mit dem kürzlich Erlernten, sondern auch mit dem einen oder anderen schlauen Spruch aus der Kartlersprache glänzen kann: "Schmierst ned viel und schmierst ned wenich - schmierst an Kenich."
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