"Jeder kann mitmachen"

Lokales
Schlammersdorf
04.11.2015
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Auch in Schlammersdorf sei das Projekt wertvoll für die Zukunft: Elisabeth Gottsche stellte im Gemeinderat das Konzept für die Seniorengemeinschaft "Hand in Hand" vor. Und sie überzeugte mit ihren Argumenten.

Schon seit Wochen sind Gottsche und ihr Team im Vierstädtedreieck unterwegs, um die Werbetrommel zu rühren. "Ich habe überall nur positive Resonanz bekommen", sagte sie. Zum Abschluss der Tour ging es nach Schlammersdorf - neben Grafenwöhr der einzige Ort, der noch fehlte.

"Das Projekt ist nicht für heute und morgen, sondern langfristig so geplant, dass ältere und hilfsbedürftige Menschen unkomplizierte Hilfe bekommen", informierte Gottsche. Hinter der Seniorengenossenschaft "Hand in Hand" stehe eine Gruppe von Menschen, die als Mitglieder ihre Dienste anbieten, aber auch ihre Hilfe anmelden.

"Mitmachen kann jeder", hob Gottsche hervor. Sie sprach dabei auch die jüngere Generation an, die Menschen, die der Unterstützung bedürfen, zur Hand gehen könne. Diese können als Fahrdienst, bei Behördengängen und Einkäufen, als Begleitung zum Frisör unterstützen oder auch Hilfestellungen bei technischen Herausforderungen im modernen IT-Zeitalter geben. Tägliche Arbeiten, die für die Jüngeren selbstverständlich erscheinen, seien für ältere und hilfsbedürftige Menschen aufgrund einer Behinderung oder Einschränkung oft unmöglich, machte die Referentin deutlich.

Die Mitglieder des Gemeinderats sprachen von einer guten Sache und stimmten dem Projekt zu. Für die Gemeindekasse bedeutet das nur eine Belastung von 50 Cent pro Einwohner und Jahr.

"Die Menschen werden am Anfang sicherlich zurückhaltend sein. Wenn die Sache aber läuft, ist auch die Akzeptanz positiv", räsonnierte Bürgermeister Gerhard Löckler zum Abschluss.
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