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Lokales
Schlammersdorf
09.10.2014
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Der Antrag auf Förderung beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz kann eingereicht werden: Der Gemeinderat hat den finalen Entwurf zur "Umnutzung des ehemaligen Schulgebäudes zu einem Bürgerhaus" freigegeben. Geschätzte Kosten: rund 243 000 Euro.

Bereits seit einigen Monaten ist die Planung des neuen Bürgerhauses Hauptthema in jeder Sitzung des Gremiums. Jetzt hat es den Vorschlag, den das Architekturbüro Lenk aus Eschenbach nach den Vorgaben der Gemeinderäte ausgearbeitet hat, mehrheitlich genehmigt.

Schon im Juni 2012 hatte die Gemeinde die Bezuschussung von Dorferneuerungsmaßnahmen aus den öffentlichen Mitteln des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) beantragt. Gegenstand der Förderung ist der Umbau des ehemaligen Schulgebäudes in ein Bürgerhaus sowie die Neugestaltung des Kirchplatzes. Im November 2012 hatte die Behörde der Kommune dafür einen Gesamtbetrag von 300 000 Euro zuerkannt.

In dem Antrag war auch die Neugestaltung des Kirchplatzes aufgeführt und als förderfähig anerkannt worden. Im Februar vergangenen Jahres war dann um einen Zuschuss für die Innenarbeiten am neuen Bürgerhaus gebeten worden, woraufhin das ALE im vier Monate später 150 000 Euro zusagte. Somit bleibt für die Neugestaltung des Außenbereiches am Bürgerhaus und des Kirchplatzes noch ein Förderbetrag von rund 150 000 Euro übrig.

Aus Dorferneuerung

Laut Aussage von Bürgermeister Gerhard Löckler kosten die Arbeiten am Kirchplatz inklusive des Abrisses des alten Pfarrhauses ungefähr 132 200 Euro. Bei einer Förderung von 48 900 Euro durch die Diözese Regensburg verbleiben rund 83 300 Euro. Es werde seitens der Verwaltung vorgeschlagen, die Hälfte des ungedeckten Betrags über die Abtretung von Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm Schlammersdorf III zu decken, erläuterte Löckler.

Zuschuss wird aufgeteilt

Gemäß dieser Kalkulation stimmte der Gemeinderat der Aufteilung der Restfördermittel daraus zu. Die Verwaltung wird nun in Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung den Zuwendungsantrag bem ALE einreichen. Als Fördersumme für die Neugestaltung des Kirchplatzes werden 41 500 Euro festgesetzt. Das Gremium ist sich bewusst, dass für das Umfeld des neuen Bürgerhauses eine Restförderung von nunmehr noch 108 500 Euro möglich ist.

Obwohl der Antrag gestellt wird, sind sich die Räte einig, dass im Nachgang noch einmal an der Kostenschraube gedreht werden muss. "Wir sollten den teuren Einzeiler am Gehweg kostengünstiger gestalten", regte Löckler an. Johannes Püttner schlug zum Thema Parkplätze vor, doch unbedingt eine Stellfläche für Wohnmobile auszuweisen.
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