Kein voller Winterdienst

Lokales
Schlammersdorf
02.01.2015
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Der Winterdienst auf dem neuen Radweg zwischen Schlammersdorf und Ernstfeld kann durch die Gemeinde nicht in vollem Umfang gewährleistet werden. Darüber waren sich die Mitglieder des Gemeinderates in ihrer letzten Sitzung des alten Jahres einig.

Die Strecke soll deshalb mit dem Schild "Eingeschränkter Winterdienst" versehen werden. Zu der Baumaßnahme selbst hatte Bürgermeister Gerhard Löckler insgesamt positive Nachrichten. Bei der Bauabnahme gab es wenige Mängel zu beanstanden. Gleiches gelte für den Gehweg in Ernstfeld und den zeitgleich erfolgten Ausbau der Staatsstraße 2122 durch das Staatliche Bauamt.

Das Innenministerium hat inzwischen mitgeteilt, dass von den für den Geh- und Radwegebau veranschlagten Kosten in Höhe von 95 000 Euro voraussichtlich rund 86 000 Euro als zuwendungsfähig anerkannt werden. Mit einer Festbetragsförderung von 65 000 Euro sei deshalb zu rechnen. Eine Abschlagszahlung von 39 000 Euro sei bereits bei der Gemeinde eingegangen.

Im Zuge der Baumaßnahmen zwischen Ernstfeld und Schlammersdorf wurde durch die Gemeinde auf einer Strecke von 600 Metern auch ein Leerrohr für eine spätere Breitbandversorgung verlegt. Die in Rechnung gestellten Kosten für Material und Bauleistungen wurden bei der Sitzung mit 8500 Euro beziffert.

Neues Buswartehäuschen

Wie in Naslitz, Ernstfeld und Menzlas soll nun auch das Buswartehäuschen in der Schlammersdorfer Schulstraße erneuert werden. Darüber einigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Bürgermeister Gerhard Löckler erinnert nochmals daran, dass eigentlich eine neue Unterstellmöglichkeit für die Schüler im Rahmen der einfachen Dorferneuerung eingeplant ist. Es ergebe sich jedoch im nächsten Jahr eventuell die Möglichkeit, eine bessere Bezuschussung zu erhalten. Grundlage seien hierbei die Überlegungen des Landkreises, wie schon einmal vor ein paar Jahren, den Neu- oder Ersatzbau von Wartehäuschen an ÖPNV-Haltestellen zusätzlich zu fördern. Eine weitere Zuwendung erhoffe er sich im Rahmen einer sogenannten GVFG-Förderung (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) durch die Regierung der Oberpfalz.

Als Begründung für einen Neubau könne angeführt werden, dass das Anfang der 70er Jahre errichtet Wartehäuschen aus Beton nicht mehr den Anforderungen entspricht. Es sei sehr nahe an der vorbeiführenden Straße aufgestellt und die jetzt geforderte Einsehbarkeit von drei Seiten sei auch nicht erfüllt. Unter den gegebenen Voraussetzungen schlug Löckler vor, die Umsetzung der Planung mit entsprechenden Fördermitteln im nächsten Jahr in Angriff zu nehmen. Damit verband er die Hoffnung, dass der Landkreis das angedachte Förderprogramm wieder auflegt und die Gemeinde erstmals davon auch profitieren könne.
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