"Schmerzlicher Verlust"

In vielfältiger Weise hat Alfons Dumbach Verantwortung übernommen und sich für andere engagiert. Daran erinnerten die Trauerredner bei der Beerdigung. Archivbild: lgc
Lokales
Schlammersdorf
21.02.2015
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Die große Trauergemeinde zeigte, wie bekannt und beliebt er war: In der Pfarrkirche St. Luzia hieß es Abschied nehmen von Alfons Dumbach, der - für viele unerwartet - am vergangenen Sonntag kurz vor seinem 85. Geburtstag verstarb.

Dumbach, der sich bis ins hohe Alter körperlicher und geistiger Vitalität erfreuen durfte, hinterlässt seine Ehefrau Hilde, mit der er über 60 Jahre verheiratet war, und zwei Söhne mit ihren Familien. Sein plötzlicher Tod sei nicht nur für seine Familie, sondern auch für die Bürger der Gemeinde hart, sagte Bürgermeister Gerhard Löckler, der von einem "schmerzlichen Verlust" sprach. Er erinnerte in seiner Trauerrede an das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Alfons Dumbach.

Der Natur verbunden

Hierzu habe auch seine Tätigkeit als Gemeinderat von 1978 bis 1984 gezählt, bei der er Mitverantwortung für die Allgemeinheit übernommen habe. Als Jäger sei Dumbach den Tieren und der Natur verbunden gewesen. Der Jagdgenossenschaft Schlammersdorf sei er als Jagdpächter viele Jahre ein kompetenter Ansprechpartner gewesen. In seiner Funktion als Vorsitzender der Unparteiischen Wählergruppe würdigte Gerhard Löckler die Verdienste des verstorbenen Gründungsmitglieds und dankte für langjährige Treue und Tätigkeit als Kassenführer.

Als Gönner, Freund und "einfach guten Menschen" bezeichnete Schützenmeister Dieter Pommeranz vom Schützenverein Eichenlaub in seiner Ansprache Alfons Dumbach. Dieser sei 1979 Initiator und Gründer des Vereins gewesen. Mit großer Begeisterung habe er auch 16 Jahre lang die Funktion des ersten Schützenmeisters bekleidet. Aufgrund seines Einsatzes sei ihm 1995 die Ehrenmitgliedschaft verliehen worden.

Vieles habe Dumbach für das Schützenwesen in der Gemeinde geleistet, betonte Pommeranz. Die freundlichen, höflichen Worte des Ehrenschützenmeisters, der den Mitgliedern stets als verlässlicher Ratgeber und Freund beigestanden sei, seien unvergessen. Dieter Pommeranz dankte auch der Familie, die Alfons Dumbach bei der Arbeit für den Schützenverein unterstützt habe.

"Vom guten Kameraden"

Auch Hans Schmid als Vorsitzender der Feuerwehr ergriff das Wort. Er erinnerte daran, dass Alfons Dumbach in den 1960er Jahren über ein Jahrzehnt der Feuerwehr als Kommandant vorstand und seine Pflicht umsichtig erfüllt habe. Er sei der Wehr immer verbunden gewesen und habe bis zu seinem Tod Interesse an den Belangen und Aktivitäten gezeigt. Für alles sprach ihm Schmid ein "Vergelt's Gott" aus.

Eine Bläsergruppe der Dießfurter Musikkapelle stimmte zum Abschied für Alfons Dumbach das "Lied vom guten Kameraden" an. Für ihn war es jahrzehntelang immer ein besonderes Anliegen gewesen, am Volkstrauertag zu diesem Lied den Ehrensalut für die Opfer der Kriege zu schießen.
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