Seniorennachmittag: Domvikar spricht über Bischof Wittmann
Für Seligsprechung fehlt ein Wunder

Über das Leben Bischof Georg Michael Wittmanns informierte Domvikar Georg Schwager die Senioren der Pfarrei. Bild: ewt
Lokales
Schlammersdorf
26.03.2015
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Wer war Bischof Georg Michael Wittmann? Diese Frage bekamen die älteren Frauen und Männer der Pfarrgemeinde beim Seniorennachmittag beantwortet. Domvikar Monsignore Georg Schwager, der Leiter der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse beim Bischöflichen Konsistorium Regensburg, kam dafür nach Schlammersdorf.

Unterstützt durch Fotos ging der Referent auf das Leben von Bischof Georg Michael Wittmann (1760 bis 1833) ein, der aus Finkenhammer bei Pleystein stammte. Schon als Kind und Jugendlicher wollte er unbedingt einmal heilig gesprochen werden.

Wittmann wurde Priester und sogar Bischof von Regensburg. Seine seelsorgerische Tätigkeit war vor allem durch die Wirren der napoleonischen Kriege und die Säkularisation, das heißt die Verstaatlichung von kirchlichem Besitz, geprägt. Trotz der widrigen Umstände bemühte er sich in besonderer Weise, den Kindern eine gute Schulbildung mit Religionsunterricht zu ermöglichen und ihre Armut zu lindern.

Daneben konzentrierte er sich stark auf die Ausbildung der Priester, damit diese gute Seelsorger werden. Über 1500 Neupriester führte er als Regens des Priesterseminars zum Altar. Sein Grab befindet sich im Nordschiff des Regensburger Doms.

Für Bischof Georg Michael Wittmann sei der Seligsprechungsprozess eingeleitet, informierte Domvikar Georg Schwager. Was für eine Seligsprechung noch fehle, sei die Anerkennung einer auffallenden Gebetserhörung als Wunder. Als Andenken an den Vortrag bekamen die Senioren Informationsmaterial und Gebetsbildchen.
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