CSU-Ortsverband hat Jubiläum fest im Blick
"70-Jähriges" im Herbst

Politik
Schlammersdorf
21.05.2016
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"Glücklicherweise leben wir in Schlammersdorf weit entfernt von den Landesgrenzen und waren mit den Flüchtlingsströmen nicht belastet. Wir haben unser idyllisches Dorfleben genießen können", stellte CSU-Vorsitzender Gerd Wiesnet in der Jahreshauptversammlung fest. Und das hat der Ortsverband auch für die Zukunft vor - die 70-Jahr-Feier im Herbst dabei fest im Blick.

"Die Schulstraße ist prima hergerichtet, die Gemeindefinanzen sind stabil", zog Wiesnet in der Brauerei Püttner ein durchwegs positives Fazit der vergangenen zwölf Monate auf kommunaler Ebene. Sein Wunsch: "Hoffentlich klappt dieses Jahr der Breitbandausbau."

Der Vorsitzende gab einen umfassenden Rückblick auf die CSU-Aktionen 2015. Dazu gehörten zum Beispiel das traditionelle Starkbierfest in Moos, das alljährliche Mitgliederfest bei den "Walberers", der Fahrradausflug nach Engelmannsreuth und die Radltour mit Klosterbesichtigung in Speinshart im Kinderferienprogrammes, organisiert gemeinsam mit dem Ortsverband Vorbach/Oberbibrach.

Besucht wurden zudem der Neujahrsempfang in Eschenbach, der Josefi-Dämmerschoppen mit Marcel Huber in Grafenwöhr, das Bürgergespräch mit Albert Füracker in Eschenbach und der Festabend des FC Vorbach anlässlich seines 50-jährigen Bestehens. Wiesent erinnerte zudem an vier Vorstandssitzungen, mehrere Arbeitstreffen mit den Ortsverbänden Kirchenthumbach und Vorbach/Oberbibrach sowie Geburtagsfeiern und -gratulationen. Der Vorsitzende freute sich über das freundschaftliche Miteinander im Ortsverband. Die Mitgliederzahl bezifferte er auf aktuell 61.

Hot-Dogs beim Bürgerfest


Sein Ausblick auf die nächsten CSU-Aktivitäten begann mit dem Besuch des Frühschoppens der "Schwarzen" aus Vorbach/Oberbibrach auf der Grün am morgigen Sonntag. Am Fronleichnamstag bietet der Ortsverband beim Bürgerfest Hot-Dogs auf herkömmlich und auf bayerische Art an. Im Juni besuchen die Mitglieder das Fest zum 25. Weihejubiläum der Kapelle in Höflas und am 3. Juli steigt das Mitgliederfest bei den "Walberers" in Moos. Gemeinsam mit den Kollegen aus Vorbach/Oberbibrach werden sich die CSUler im August wieder am Kinderferienprogramm beteiligen. Im Herbst feiert der Ortsverband dann sein 70-jähriges Bestehen; dabei steht die Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt.

Landrat Andreas Meier stellte die Flüchtlingsproblematik in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Ganz klar eine Absage erteilte er einer nochmaligen Aufnahme von Flüchtlingen im zahlenmäßigen Umfang des Vorjahres. Zwar sei der Zulauf abgeebt und es habe in den vergangenen Wochen keine weiteren Zuweisungen mehr gegeben, aber "dafür ist es auch Zeit geworden, denn Landkreis und freiwillige Helfer sind überbelastet worden".

Engagement hat Grenzen


Knapp 2000 Flüchtlinge habe der Landkreis zugeteilt bekommen, berichtete Meier. Für die Bewältigung des Zustroms seien im Landratsamt 25 neue Stellen geschaffen worden. Der Landkreischef machte deutlich, dass ehrenamtliches Engagement seine Grenzen habe. Deshalb müsse überlegt werden, wie die Flüchtlingszahl beschränkt werden könne.

Meier informierte zudem über die vom Kreistag beschlossene Senkung der Kreisumlage mit Entlastung der Kommunen und die erneute Minimierung der Schulden. Damit könne die Kreispolitik auf ein solides Fundament gestellt werden. Der Landrat erwähnte zudem die Bauvorhaben des Landkreises wie den Ersatz für den "Kobel" beim Landratsamt.

Fünf Delegierte"Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Dazu braucht es eine besondere Vertreterversammlung, und dafür wiederum braucht es Delegierte aus den Ortsverbänden, die dann den Wahlkreis-Kandidaten zu nominieren haben", schickte Vorsitzender Gerd Wiesnet der Wahl voraus. Nach dem Votum der Mitglieder entsendet der Ortsverband in die Kreisvertreterversammlung als Delegierte Sabrina Kraus, Tanja Renner, Michael Pittner, Johannes Püttner und Christian Schmid. Zu Ersatzdelegierten wurden Hermann Meier, Tobias Schmid, Alfons Speckner, Andreas Walberer und Andreas Wiesnet bestimmt. (wmi)
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