In der Gemeinde Schlammersdorf lässt es sich leben
Agenda der Gemeinderatsitzung Schlammersdorf hatte viele Punkte

Politik
Schlammersdorf
24.09.2016
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In der Gemeinde Schlammersdorf lässt es sich leben. Und die Kommune tut alles, was in ihren Kräften steht, damit das so bleibt: etwa, was die Genehmigung von Bauanträgen sowie den Straßen- und Wegebau betrifft. Außerdem geht der Breitbandausbau dem Ende entgegen.

(ilt) Zwei Bauanträge genehmigte der Gemeinderat in seiner September-Sitzung. Die Eheleute Melanie und Joachim Banzer aus Menzlas wollen ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage bauen. Die Zustimmung des Gremiums dazu erfolgte jedoch mit dem Hinweis, dass hier wohl eine Sondervereinbarung zum Thema Wasser und Abwasser greife. Danach habe die Kosten für die Anbindung, die vom Neubau bis zum Anschluss der Gemeinde geht, der Bauherr zu tragen. Auch Christine Brunner, wohnhaft in Kulmain, bekam das "Ja" zur Erweiterung des landwirtschaftlichen Geräteschuppens in Naslitz.

Ein weiterer Punkt auf der Agenda war das sogenannte ELER-Programm, das die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums fördert. Dabei handle es sich diesmal ausschließlich um die Sanierung potenzieller Gemeindewege, erklärte Bürgermeister Gerhard Löckler. In der Gemeinde Schlammersdorf wären einige Straßenteile durchaus förderungswürdig: "Wir haben innerorts gute Straßen", aber es gebe auch Strecken, die in einem schlechteren Zustand seien. Der Bürgermeister zählte dazu das Stück zwischen der Neumühle und Starkenacker, das Teil der "hinteren Haar" zur "oberen Haar" und die Zufahrt zur Weidenlohe. "Die Oberflächen dieser Straßen bröseln mittlerweile." Er sehe die Möglichkeit, diese Straßen noch in Angriff nehmen zu können.

Da das Ingenieurbüro Zwick vor einigen Monaten schon die Straßen aufgenommen hat, liegen die ungefähren Kosten bereits vor. Löckler sprach von einem Bruttobetrag von ungefähr 267 000 Euro. Die Förderung betrage 50 Prozent, den Rest müsse die Gemeinde aufbringen.

Die Räte entschieden, den Zuschussantrag zu stellen. Ob dann am Ende die Förderung durch die EU auch genehmigen werde, sei offen. "Der Zeitraum für die Durchführung wäre eh erst das kommende Jahr", merkte der Bürgermeister an.

Kurz angesprochen wurde der Wegebau. Die Jagdgenossenschaft hat zusamment mit den Gemeindearbeitern über 450 Tonnen Schotter auf den Wegen rund um Moos und Menzlas verbaut (wir berichteten). Die Kosten für den Schotter lagen bei ungefähr 5500 Euro. Diese werden je zur Hälfte getragen. "Wir haben noch die Kosten für die Maschinen offen", informierte Löckler. Er bedankte sich für das enorme Engagement und stellte fest, dass das Budget der Jagdgenossen jetzt wohl ausgeschöpft sei.

Im Zuge des Breitbandausbaus, der zum 30. September abgeschlossen sein wird, wurde das Areal um das Wiegehäuschen in Menzlas neu gepflastert: Jetzt sei das dort "eine saubere Geschichte", betonte der Bürgermeister.
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