Altes loslassen, Neues wagen
Katholischer Frauenbund Schlammersdorf geht mit neuem Vorstand in die nächsten Jahre

Pater Adrian Kugler (hinten) und Bezirksleiterin Elke Burger (rechts) gaben dem neuen Vorstand des Katholischen Frauenbundes viele gute Wünsche mit auf den Weg. Unser Bild zeigt (von links) die bisherige Sprecherin Brigitte Speckner, Christa Wilterius, Sieglinde Persau, Veronika Geigenmüller, Margit Grünthaner, Elfriede Bauer, Martina Wiesnet, die neue Sprecherin Elisabeth Nickl und Sandra Bauer. Bild: lgc
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Schlammersdorf
30.01.2016
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Auch wenn alles im Wandel ist: Gottes Liebe sei immer konstant, sagte Pater Adrian Kugler. Er sah darin eine Parallele zur Arbeit des Katholischen Frauenbundes, die ebenso beständig sei. In der Jahreshauptversammlung sprach er den 55 Mitgliedern deshalb seinen Dank für das Mitwirken in der Pfarrei aus.

Im Pfarrheim ließ der aktive Verein die vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Zuvor feierten die Frauen in der Pfarrkirche einen Gottesdienst, bei dem Pater Adrian Kugler auch das neue Vereinsbanner segnete.

In seinem Grußwort in der Jahreshauptversammlung ging der Geistliche darauf ein, dass durch viele Termine die Menschen oft gebunden und den technischen Veränderungen nicht mehr gewachsen seien und viele so oft Zwängen unterlägen. Er riet, trotzdem selbstbestimmt zu leben und keine Angst vor Veränderungen zu haben.

Gemeinschaft wichtig


Das Engagement des Frauenbunds wurde anschließend auch anhand des von Brigitte Speckner vorgetragenen Tätigkeitsberichts deutlich. Beim Bereich "Religiöses" zählte sie unter anderem die Gestaltung von Andachten, das Mitwirken am Weltgebetstag der Frauen in Neustadt am Kulm und einen Einkehrtag auf. Der Verein habe zudem das Fulda-Mosocho-Projekt begleitet und eine Bezirksbildungskonferenz ausgerichtet. Auch die Gemeinschaft wurde groß geschrieben: bei gemeinsamen Essen, Besuch von Festen, einem Ausflug nach Bayreuth mit Besuch des Botanischen Gartens der Universität und einer Adventsfeier.

Von einem positiven Kassenstand berichtete Elfriede Bauer. Auf der Einnahmenseite verzeichnete die Schatzmeisterin 652 Euro aus dem Verkauf von Oster- und Palmschmuck sowie 370 Euro aus dem Verkauf von Kräuterbüscheln.

Zugleich zeigte sich der Katholische Frauenbund aber auch spendabel: Jeweils 400 Euro wurden die Kinderkrebshilfe und die Don-Bosco-Schwester Elisabeth Schwaiger weitergeleitet, 200 Euro für ein Missionsprojekt an Lidwina Wiedenhofer in Eschenbach. Vor den Neuwahlen bedankte sich Brigitte Speckner für die gute Zusammenarbeit im Vorstand. Sie selbst stehe als Sprecherin des Führungsteams nicht mehr zur Verfügung, gab sie bekannt. Die Wahlen ergaben, dass diese Aufgabe künftig Elisabeth Nickl - zusätzlich zu ihrem Amt als Schriftführerin - übernehmen wird.

Bezirksleiterin gratuliert


Das Führungsteam ergänzen Martina Wiesnet, Veronika Geigenmüller und Christa Wilterius. Als Schatzmeisterin wurde Elfriede Bauer bestätigt, Kassenprüferinnen sind auch künftig Angelika Hörl und Gertraud Speckner, die zudem zur Landfrauen-Beauftragten bestimmt wurde. Als Beisitzerinnen fungieren Sieglinde Persau, Margit Grünthaner und Sandra Bauer, als Beauftragte für den Verbraucherservice Bayern wird Brigitte Speckner tätig.

Bezirksleiterin Elke Burger dankte den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Frauen für ihre Arbeit und wünschte den Neugewählten alles Gute bei der Leitung des Zweigvereins. Der Frauenbund müsse dafür stehen, Neues zu wagen und Altes loszulassen. Um als Visionäre aufzutreten, sei aber Mut erforderlich.

Mit einer Spende bedankte sich Bürgermeister Gerhard Löckler für die Arbeit in der Pfarrei und in der Gemeinde. Zugleich bat er um die Mithilfe der Frauen beim Bürgerfest.
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