Anlieger an den Pointwiesen beschweren sich
Alte Gewohnheiten abschaffen

Eigentlich sind die Pointwiesen mittlerweile eine Anwohnerstraße, vielen ist das aber egal. Bild: ilt
Vermischtes
Schlammersdorf
01.07.2016
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Die Anwohner der Straße Pointwiesen in Schlammersdorf stören die vielen Durchfahrenden. Die Straße war bis vor einiger Zeit noch Durchfahrtsstraße, die zu einer Anliegerstraße geändert wurde. Die notwendigen Verkehrsschilder wie "Anlieger frei" und das "Verbotsschild für Kraftfahrzeuge" sind sichtbar an beiden Einfahrten angebracht. Dennoch nutzen viele Nichtanlieger die Straße immer noch mit erhöhter Geschwindigkeit, so der Tenor der Anwohner. Ein privater Haushalt habe sogar ein Hinweisschild "Achtung spielende Kinder" angebracht, das allerdings auch nichts bewirke.

Die Straße wurde lange als Zufahrtsstraße zu den Glascontainern am Bauhof "Am Lehmbach" genutzt. Mit der Änderung führt der Weg dorthin nun an der Kirche vorbei, in Richtung Bäckerei Heitzer und dann links zum Bauhof. Dieser Weg ist an manchen Stellen unübersichtlich, zudem sei es schwer, alte Gewohnheiten aus den Köpfen zu bringen. In der Gemeinderatssitzung empfahl Tanja Renner eine Geschwindigkeitsmesstafel. Hans Wiesnet sieht darin wenig Nutzen, da die Geschwindigkeit angezeigt werde, aber Anlieger nicht von Nichtanliegern unterschieden werden. Eine Idee wäre, stundenweise eine offizielle Person anzufragen, die Kontrollen durchführt. Es stellte sich jedoch die Frage, inwieweit die Gemeinde von der Polizei Unterstützung bekommen würde. Bürgermeister Gerhard Löckler hofft vor allem auf Vernunft in der Gemeinde: "Es macht doch keinen Sinn, wenn noch mehr Schilder montiert werden." Regelmäßige freundliche Hinweise seitens der Anwohner würden eventuell das Fahrverhalten ändern.
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