Gebühr bleibt konstant
Gutes Wirtschaften beim Abwasserzweckverband Schlammersdorf-Vorbach

Vermischtes
Schlammersdorf
30.01.2016
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Der Abwasserzweckverband Schlammersdorf-Vorbach steht gut da. So gut, dass die Großinvestition für Sanierungsarbeiten an der Kläranlage aus Rücklagen bezahlt werden kann. Das ist auch gut für die Verbraucher: Die Abwassergebühr bleibt konstant bei 2,97 Euro in Schlammersdorf. In Vorbach kostet die Abwasserentsorgung pro Kubikmeter Wasserverbrauch 3,69 Euro. Eine Grundgebühr wird nicht erhoben.

Schlammersrf. (do) Diese Entwicklung ließ bei der Verabschiedung des Haushaltsplans 2016 den Vorsitzenden des Zweckverbandes strahlen. "Es ist erfreulich, dass die Investitionsmaßnahmen zu keiner stärkeren Belastung der Gemeinden und der Einwohner führen", erklärte Gerhard Löckler. Mit dem er Bürgermeister atmeten auch die neun weiteren Verbandsräte durch. "Wir haben gut gewirtschaftet", erklärten sie unisono.

Die Bestätigung ist im Vorbericht des Kämmerers der Verwaltungsgemeinschaft Kirchenthumbach nachzulesen. Michael Eisner ließ zunächst Zahlen sprechen. In seinem Haushaltsentwurf kam er auf ein Gesamtvolumen von 329 050 Euro in Einnahmen und Ausgaben - 10 000 Euro weniger als 2015. In der Summe fällt im Vergleich zu den Vorjahren die Investitionstätigkeit ins Gewicht: 96 000 Euro sind für die Sanierung des Einlaufhebewerks an der Kläranlage einkalkuliert.

1913 Einwohner als Basis


"Betriebskostenumlage" heißt in der Amtssprache der nicht gedeckte Finanzbedarf, der auf die Mitgliedsgemeinden zukommt. Auch dieser Betrag stellte die Räte zufrieden: Das Umlagesoll von 230 650 Euro, das die Kommunen entsprechend ihrer Einwohnerzahl berappen müssen, verringert sich sogar im Vergleich zu 2015 um 7000 Euro.

Der voraussichtliche Anteil der Gemeinde Vorbach beträgt auf der Basis von 1034 Einwohnern 124 670 Euro, für Schlammersdorf berechnete Michael Eisner bei 879 Einwohnern 105 980 Euro. Im nächsten Jahr kalkuliert der Kämmerer mit einer Erhöhung der Umlage um circa 18 000 Euro. In den Folgejahren soll die Verbandsumlage konstant bleiben.

Ein Blick in die Entwicklung der Rücklagen zeigt: Der Zweckverband arbeitet immer noch mit einem Finanzpolster. Nach der geplanten Entnahme für die Sanierung der Kläranlage verbleibt ein weiterer Spielraum von 32 500 Euro.

Was die außerbetriebliche Personalgestellung betrifft, schätzt Kämmerer Michael Eisner die Kosten für die "Vergütung an Privatunternehmen" auf circa 45 000 Euro. Laut Vertrag erhöhen sich die Kosten für die Betreuung durch die Stadtwerke Grafenwöhr im Jahr 2016 um 2,5 Prozent. Die Verbandsversammlung billigte den Haushalt 2016 einschließlich Finanzplanung und Investitionsplan einstimmig.

Harmonie pur gab es auch zu den eher formellen weiteren Beschlüssen. Ohne Beanstandungen blieben der Bericht über die örtliche Rechnungsprüfung und die Feststellung der Jahresrechnung 2014. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Mit Informationen von Vorsitzendem Gerhard Löckler zum eingetroffenen Zuwendungsbescheid für die Erstellung eines Kanalkatasters endete der öffentliche Teil der Sitzung.
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