Harald Schlöher übernimmt den Vorsitz des VdK-Ortsverbands
Schwiegersohn als Nachfolger

Kreisgeschäftsführer Siegfried Bergmann (links) und Kreisvorsitzender Josef Rewitzer (rechts) wünschten dem neuen VdK-Vorstand viel Erfolg. Die künftige Führungsmannschaft bilden: (stehend, Zweiter bis Fünfter von links) Andreas Wiesnet, Harald Schlöger, Karl Schneider und Georg Walberer sowie (sitzend, von links) Martin Melchner und Mathilde Will. Josef Geigenmüller wird ihnen als frisch gekürter Ehrenvorsitzender mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bild: wmi
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Schlammersdorf
31.03.2016
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Josef Geigenmüller hat seit dem Jahr 2000 den VdK Schlammersdorf/Vorbach als Vorsitzender geführt. In dieser Zeit hat sich die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt - der Ortsverband ist gut aufgestellt für die Zukunft. Bei den Neuwahlen kandidierte Geigenmüller nicht mehr. Aber wie nicht anders von ihm gewohnt: Er hatte auch seine Nachfolge bestens geregelt.

"Mein lieber Freund Sepp, Menschen wie du sind das Salz der Erde. Du bist und bleibst eine verlässliche Säule im VdK-Orts- und Kreisverband", lobte Josef Rewitzer, der Vorsitzende des VdK-Kreisverbandes, den scheidenden Ortsvorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung in der Brauereigaststätte Püttner. Auch der Ortsverband selbst würdigte die Verdienste Geigenmüllers und ernannte ihn sofort zum Ehrenvorsitzenden (siehe Kasten).

Bestens vorbereitet gingen die Neuwahlen rasch über die Bühne: Josef Geigenmüller und sein Team hatten im Vorfeld ganze Arbeit geleistet. Künftig führt Harald Schlöger aus Schlammersdorf, der Schwiegersohn des bisherigen Vorsitzenden, die Geschicke des Ortsverbandes.

Das Vorstandsteam


Im Amt bestätigt wurden Karl Schneider (Schlammersdorf) als sein Stellvertreter, Martin Melchner (Moos) als Schriftführer und Mathilde Will als Frauenbeauftragte. Neu im Amt sind Andreas Wiesnet (Ernstfeld) als Kassier, Manfred Melchner als Jugendbeauftragter sowie Georg Walberer (Moos) und Michael Wiesnet als Beisitzer. Ihre Vorgänger, die Beisitzer Helga Pittner und Gerhard Kraus (beide aus Ernstfeld), hatten sich nicht mehr zu Wahl gestellt.

"Wenn es den VdK nicht schon gäbe, müsste er erfunden werden", brachte der neue Vorsitzende Harald Schlöger seine Überzeugung zum Ausdruck. Er habe sich zwar von seinem Schwiegervater zur Annahme des Amtes breitschlagen lassen, doch er habe aus eigener Erfahrung schon erfahren dürfen, wie wichtig und hilfreich der VdK sein kann. "Die Gesellschaft driftet immer mehr auseinander, daher ist es um so wichtiger, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen", betonte Schlöger.

Aktuell 108 Mitglieder


Der scheidende Vorsitzende Josef Geigenmüller hatte eingangs an die beiden verstorbenen Mitglieder Ernst Müller und Siegfried Beyer erinnert. Außerdem gab er bekannt, dass dem Ortsverband zurzeit 108 Mitglieder angehören.

Schriftführer Martin Melchner listete das Geschehen seit März 2014 auf. Zu den Aktivitäten gehörten unter anderem Ausflüge nach Eggolsheim und Arnbruck, zwei Sammlungen für die Aktion "Helft Wunden heilen" und die Heizölsammelbestellung. Die Aktivitäten wurden in vier Vorstandssitzungen organisiert.

Kreisgeschäftsführer Siegfried Bergmann dankte der bisherigen Führungsriege für ihre Arbeit. Der neue Vorsitzende Harald Schlöger sprach den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern ebenfalls Dank aus und gab einen Ausblick.

Dabei regte er an, dass die über den VdK laufende Heizölsammelbestellung eventuell künftig von der Gemeinde organisiert werden könnte, wie es etwa in Vorbach praktiziert werde. Auch sei geplant, einen Vertreter der "Seniorengemeinschaft Hand in Hand" (GeHiH) zu einem Vortrag einzuladen. Kreisvorsitzender Josef Rewitzer steuerte ein kurzes Referat zum Thema "Barrierefreiheit" zur Jahreshauptversammlung bei. Im Blickpunkt

Schlammersdorf/Vorbach. Der VdK-Ortsverband hat einen Ehrenvorsitzenden: Aufgrund seiner besonderen Verdienste erkannten die Mitglieder ihrem langjährigen Frontmann Josef Geigenmüller in der Jahreshauptversammlung (siehe nebenstehender Bericht) den Ehrentitel zu. "So ist er auch künftig bei den Vorstandssitzungen dabei und kann uns wertvolle Ratschläge geben", freute sich der neue Vorsitzende Harald Schlöger.

Kreisvorsitzender Josef Rewitzer bedankte sich bei Geigenmüller für eine "wunderschöne und kollegiale Zusammenarbeit" und bezeichnete die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden als Höhepunkt seiner Arbeit im VdK. Er sei froh, dass "der Sepp" nach wie vor als Beisitzer dem Kreisvorstand angehöre.

Rewitzer und Schlöger dankten dem langjährigen Vorsitzenden im Namen des Orts- und Kreisverbandes für seine langjährige uneigennützige und vorbildliche Arbeit im Sozialverband. Als kleines Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz überreichten die Mitglieder Geigenmüller einen kleinen Präsentkorb.

Bald drei Jahrzehnte lang gehört der "Geigenmüll-Sepp" dem VdK an, und zwar überwiegend - nämlich 18 Jahre - in ehrenamtlicher Funktion. So war er von 1998 bis 2000 stellvertretender Vorsitzender und zugleich Kassier. Seit dem Jahr 2000 leitete er als Vorsitzender überaus erfolgreich den Ortsverband Schlammersdorf/Vorbach.

Neben dem unermüdlichen Einsatz für die persönlichen Belange "seiner" VdKler lag ihm besonders die Rekrutierung neuer Mitglieder am Herzen: Deren Zahl stieg in seiner Amtszeit von knapp unter 50 auf über 100. Aber dem nicht genug: Der engagierte und begeisterte VdKler war von 2006 bis 2014 zudem stellvertretender Kreisvorsitzender.

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