Homöopathie und Seniorengemeinschaft Themen eines Vortragsabends
Zuhörer schreiben fleißig mit

Seniorenbeauftragter Johannes Schmid (links) dankte Apotheker Stefan G. Weidinger für seinen Vortrag "Homöopathie für Senioren". Bild: lgc
Vermischtes
Schlammersdorf
01.04.2016
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Mit "Homöopathie für Senioren" war ein Vortrag im Bürgerhaus überschrieben. Als Referent begrüßte Seniorenbeauftragter Johannes Schmid Apotheker Stefan G. Weidinger aus Eschenbach.

Dieser ging eingangs kurz auf die Geschichte der Homöopathie ein. Als Begründer der Lehre "Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden" gelte der Arzt Samuel Hahnemann (1755 bis 1843). Die Therapie, zu der auch Schüssler-Salze und Bachblüten zählen, habe sich aus den Erfahrungen der Homöopathen entwickelt. Für den Behandler sei es deshalb grundsätzlich wichtig, die Vorgeschichte des Patienten zu wissen.

Der Apotheker unterstrich jedoch, dass der Homöopathie bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oder notwendigen Operationen auch Grenzen gesetzt seien. Eine Unterstützung der Heilung schwerer Erkrankungen sei aber möglich. Weidinger ging dann auf verschiedene Krankheiten ein und die Mittel, die zu ihrer Behandlung eingesetzt werden können. So sprach er Herz- und Kreislaufstörungen, Schlafstörungen, Kummer, Schwindel, Schulter- und Rückenschmerzen an. Etliche der 30 Zuhörer schrieben fleißig mit, und der fachkundige Referent musste viele Fragen beantworten.

Im zweiten Teil des Abends stand Elisabeth Gottsche zur Verfügung. Sie stellte die Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" vor, die vor einigen Monaten im Vierstädtedreieck gegründet wurde und schon zahlreiche Mitglieder hat. Es handle sich um eine Selbsthilfeeinrichtung, in der die Mitglieder sich mit alltäglichen Hilfen gegenseitig unterstützen können: etwa bei Besorgungen jeglicher Art, Behörden- oder auch Arztgängen. Hilfestellungen bei vorübergehenden Erkrankungen, bei handwerklichen Arbeiten oder beim Winterdienst seien ebenfalls denkbar, machte Gottscheu deutlich. Weitere gegenseitige Leistungen seien kleinere Gartenarbeiten, Grabpflege oder Versorgung von Haustieren.

Hierfür müssten pro Stunde acht Euro aufgebracht werden. Sechs Euro erhalte der Helfende für die geleisteten Arbeit, zwei Euro würden für die Verwaltungstätigkeit an die Seniorengemeinschaft abgeführt. Elisabeth Gottsche bot sich schließlich jederzeit als Ansprechpartnerin an.

Auch Johannes Schmid sagte zu, als Seniorenbeauftragter vor Ort bei Fragen gerne weiterzuhelfen. Er bedankte sich bei den Referenten und überreichte beiden als Dankeschön eine kleine Aufmerksamkeit.
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