Neuer Platz und "Schönheitskur"
Konrad Lehner erweckt Marterl aus Dornröschenschlaf

Pater Adrian Kugler (links) segnete im Beisein von Konrad Lehner (Zweiter von rechts), dessen Vater Joseph und dem jüngsten Spross der Familie, Lukas, das renovierte Wegkreuz. Bild: lgc
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Schlammersdorf
14.12.2015
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Über zehn Jahre verbrachte das alte Marterl im Dornröschenschlaf. Jetzt wurde es "wiedererweckt": Konrad Lehner gab ihm einen neuen Platz.

Das Wegkreuz aus Sandstein, dessen Geschichte sich in der Vergangenheit verliert, stand einmal am traditionellen Kirchweg, der Menzlas und Schlammersdorf verbindet. Da sein früherer Standort etwas versteckt am östlichen Ortsrand gelegen war, wurde es oft beschädigt und schließlich abgebaut. Nun kann es, mit neuem Glanz versehen, direkt neben der Straße "Am Lehmbach" bewundert werden - neben dem in den vergangenen zwei Jahren neu gebauten Rinderlaufstall.

Christian Rauh hat den Stein wieder aufgefrischt und das Kreuz renoviert. Es trägt nun die Jahreszahl 2013 und erinnert somit an den Beginn des Stallbaus. In einer Nische unten befindet sich eine Madonna, darüber ist ein Bild des heiligen Isidor zu sehen. Dafür wurde ein Motiv gewählt, das sich auch als Fensterbild in der Pfarrkirche St. Luzia befindet.

In einer kleinen Feier segnete Pater Adrian Kugler das Wegkreuz und übergab es wieder seiner Bestimmung. Er machte deutlich, dass das Marterl nicht nur für die Familie Lehner eine besondere Bedeutung habe, sondern auch alle Passanten zu einem kurzen Verweilen einlade.
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