Pater Adrian Kugler macht beim Jahreskonvent der Marianischen Männerkongregation "Leid" zum ...
"Jesus war kein cooler Held"

Pater Adrian Kugler (links) gratulierte mit den im Amt bestätigten Obmännern Emil Gottwald, Anton Renner und Josef Nickl (Dritter bis Fünfter von links) Hans Lautner (Zweiter von links) zu 25 Jahren Mitgliedschaft bei der Marianischen Männercongregation. Die Ehrung von Anton Fahrnbauer für 60 Jahre wird nachgeholt. Bild: wmi
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Schlammersdorf
16.03.2016
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Seit 2002 ist er im Amt, bei den Neuwahlen wurde er für weitere vier Jahre bestätigt: Emil Gottwald führt auch künftig als Obmann die Marianische Männercongregation (MMC). Seine Stellvertreter sind weiterhin Hans Lautner, Josef Nickl und Anton Renner.

Der Jahreskonvent begann mit einer Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche. In seinem Jahresrückblick im Pfarrheim zählte Gottwald sowohl örtliche, als auch überregionale Veranstaltungen auf. Den Auftakt bildete ein Obmännertag in Diesenbach. Die MMC beteiligte sich zudem mit einer Abordnung an den Hauptfesten in Regensburg und Pressath sowie am Bezirkskonvent in Kirchenpingarten. Des Weiteren erinnerte Gottwald an den Obmännertag im Oktober in Kemnath und den Einkehrtag in Diesenbach im Advent.

Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war ein von der Männerkongregation mitgestalteter Gottesdienst in der Dominikanerkirche in Regensburg zusammen mit Monsignore Thomas Schmid. Eine eucharistische Anbetung schloss sich an. Der Obmann erwähnte auch eine Kreuzweg- und die Adventsandacht sowie die monatlichen Rosenkranzandachten von Mai bis Oktober in der Dreifaltigkeitskapelle.

Zusammen mit Pater Adrian Kugler gratulierte er Hans Lautner aus Schlammersdorf zu 25 Jahren Mitgliedschaft. Stolze 60 Jahre gehört Anton Fahrnbauer aus Moos bereits der Marianischen Männerkongregation an. Gottwald bedauerte, dass das treue Mitglied der Versammlung nicht beiwohnen konnte. Für beide Jubilare gibt es jeweils eine Urkunde, eine Kerze sowie ein Marienbild.

Pater Adrian Kugler ging in seinem Vortrag auf die Begriffe "Zufriedenheit" und "Leid" ein. Den Menschen werden im Fernsehen und in Zeitschriften oftmals Tipps und Tricks gegeben, wie sie zufriedener werden könnten, sagte er. Sicherlich sei es schön, zufrieden zu sein, aber trotz aller guten Ratschläge, sei es nicht immer so einfach, das auch zu sein. "Man darf auch ruhig mal unzufrieden und grantig sein", beruhigte Kugler deshalb die Sodalen.

Ebenso wie Zufriedenheit gehöre das Leid zum alltäglichen Leben, merkte Pater Adrian an. Der Mensch verdrängt gerne das Leid, aber Leidvolles lasse sich nicht wegreden. "Auch Jesus war kein cooler Held, der das alles einfach wegsteckte", versicherte er. Er habe das Leid und sein Schicksal angenommen. "Aber kann uns Jesu Leid heute noch trösten?", fragte er in die Runde und betonte: "Immer wieder begegnen wir Menschen, denen das Leid Jesu hilft." Man könne davon erzählen: "Ich kann bei den Leidenden bleiben, zuhören und einfach für sie da sein."

Derzeit 42 SodalenDie Marianische Männercongregation (MMC) wurde in Schlammersdorf 1951 unter Pfarrer Johann Baptist Brunner ins Leben gerufen. Seither ist sie ein fester Bestandteil der Pfarrei St. Luzia. Zurzeit zählt die MMC 42 Sodalen, wie die Mitglieder genannt werden. (wmi)
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