Trägerverein der Schlammersdorfer Kindertagesstätte trägt sinkender Besucherzahl und ...
Kindergartenfest dauert nur noch einen Tag

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Schlammersdorf
11.03.2016
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Sinkende Besucherzahl und ein Terminengpass: Deshalb feiert der St.-Michael-Verein, der Trägerverein der Kindertagesstätte, erstmals nur noch an einem Tag (31. Juli) sein Kindergartenfest. Dies gab Vorsitzender Gerhard Hey in der Jahreshauptversammlung bekannt. "Wir versuchen es dieses Jahr mal an einem Tag". Und er hatte noch eine schlechte Nachricht für die Eltern.

Die Kindergartengebühren steigen ab 1. April im Schnitt um 10 Euro für Regelkinder und um 30 Euro für Krippenkinder. Darüberhinaus befasste sich Hey in seiner Rückschau im Nebenzimmer der Brauereigaststätte Püttner mit einem eher ruhigeren Jahr.

Der Vorsitzende informierte, dass der Verein nach zwei Austritten und sechs Neuaufnahmen 193 Mitglieder zähle. Die Einrichtung besuchen aktuell 58 Mädchen und Buben: 50 im Regelkindergarten, 8 in der Kinderkrippe. 29 Kinder kommen aus der Gemeinde Vorbach, 26 aus Schlammersdorf, 2 aus Eschenbach und 1 Kind aus Grafenwöhr. 15 Vorschulkinder werden zum Schuljahresbeginn 2016/2017 an die Grundschule wechseln. Für das neue Kindergartenjahr lägen zur Zeit neun Neuanmeldungen vor, berichtete Hey.

Fünf Sitzungen


Personalentscheidungen, Beratungen über das Kindergartenfest und die Erhöhung der Beiträge standen bei fünf Vorstandssitzungen auf der Tagesordnung. Zudem wurde über einen Aktionstag, die Vergrößerung eines Gruppenraumes und kleinere Baumaßnahmen beraten. Ferner beteiligte sich das Führungsgremium am zweitägigen Kindergartenfest und besuchte die Sitzungen des Elternbeirats.

Drei langjährigen Mitgliedern - Albert Busch, Otto Melchner und Eduard Kaufmann - wurde zu runden Geburtstagen gratuliert. Gerhard Hey dankte abschließend allen Gönnern - für 1350 Euro an Spenden - sowie allen Helfern, Mitgliedern und Freunden des Vereins für die Unterstützung.

Vier Zuschüsse fehlen noch


Einen detaillierten Kassenbericht gab Reinhold Bößl ab. Der Verein habe für 2015 erst acht staatliche Zuschüsse erhalten, merkte er an und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die übrigen vier Zuschüsse möglichst bald angewiesen werden. Des Weiteren wies er darauf hin, dass das Haushaltsjahr nicht mehr das Schuljahr sei, sondern seit 2015 das Kalenderjahr.

Bürgermeister Werner Roder, der wie sein Schlammersdorfer Kollege Gerhard Löckler an der Jahreshauptversammlung teilnahm, bescheinigte der Tagesstätte sehr gute Arbeit, die den Kindern zugute komme. Er dankte den Erzieherinnen, Fahrerinnen und Fahrbegleiterinnen sowie dem Reinigungspersonal dafür. "Beide Gemeinden stehen hinter der Einrichtung, daher werden wir auch die finanzielle Unterstützung erhöhen", versicherte das Vorbacher Gemeindeoberhaupt.

Abschließend erkundigte sich Bertl Bauer aus Oberbibrach, wie Kinder und Personal mit dem umgebauten zusätzlichen Gruppenraum zufrieden seien. Nicht nur sie selbst sei froh darüber, erklärte Anita Waletzko. Die Leiterin der Kindertagesstätte versicherte, dass dadurch ein ruhigeres und konzentrierteres Arbeiten möglich sei.
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