Hüter der Bergmanns-Tradition
Ereignisreiches Jahr für die Bergknappen

Vorsitzender Arno Jäger. Bild: ral
Freizeit
Schmidgaden
17.03.2016
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Der Landesverband der Bergmanns-Knappen und hüttenmännischer Vereine blickte bei seiner Tagung in Inzendorf auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Ein Problem macht den Mitgliedern aber zu schaffen.

-Inzendorf. In diesem Jahr war wieder das Gasthaus Birner in Inzendorf der Treffpunkt der Mitglieder des Landesverbandes der Bergmanns-Knappen und hüttenmännischer Vereine.

Die Veranstaltung wurde durch den Buchtalchor - selber Mitglied im Landesverband - musikalisch eingeleitet. Landesvorsitzender Arno Jäger dankte in seinem Rechenschaftsbericht zunächst für die ehrenamtlich geleistete Arbeit der Vorstände und Vereinsmitglieder im Landesverband. Er blickte im Anschluss auf die Einweihung des Besucherbergwerkes in Kupferberg sowie die Bundesvorstandssitzung in Sondershausen. Dabei habe erneut die Debatte über die Fortführung des Bundes nach Beendigung des Steinkohlebergbaus 2018 im Mittelpunkt gestanden. Der Bundesvorstand werde mit der Wirtschaftsvereinigung und der Gewerkschaft IG BCE über die finanzielle Förderung nach 2018 verhandeln.

Als einen Höhepunkt im vergangenen Jahr hob der Sprecher das Bayerische Bergmanntreffen im Juni in Schwarzenfeld hervor. An der Bergparade hätten sich 1500 Teilnehmer aus Deutschland, Polen, Österreich und der Tschechischen Republik beteiligt. "Es war eine sehr gut besuchte und eindrucksvolle Veranstaltung, bei der man merkte, dass Kameradschaft noch etwas gilt und die Bergmännische Tradition aufrecht erhalten wird", unterstrich Jäger. Er bedauerte allerdings, dass man inzwischen das hohe Alter der Vereinsmitglieder merke. Dies werde in Zukunft ein Problem für die Vereine und den Landesverband sein. In seinem Rückblick erwähnte der Vorsitzende außerdem das Tschechisch-Deutsche-Bergmannstreffen in Plana sowie die Besucher der Barbara-Feiern in Auerbach, Königstein, Pegnitz, Sulzbach-Rosenberg, Wackersdorf und Amberg.

Zum Schluss seines Rechenschaftsberichtes dankte Jäger für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Nach dem finanziellen Rechenschaftsbericht folgte noch ein Film aus dem Jahr 1936, der den Bergbau in Maxhütte und in Sulzbach-Rosenberg zur damaligen Zeit zeigte.
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