Prüfungen vor der Patenschaft

Die Mitglieder der Feuerwehr Schwarzenfeld machten sich auf den Weg nach Schmidgaden, um die dortige Wehr zu bitten, beim Jubiläum die Patenschaft zu übernehmen. Bilder: ral (2)
Freizeit
Schmidgaden
11.04.2016
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Vom 9. Bis 11. Juli feiert die Feuerwehr Schwarzenfeld ihr 150-jähriges Bestehen. Am Samstag machten sich die Mitglieder auf den Weg nach Schmidgaden, um die dortige Wehr um die Patenschaft zu bitten. Im Gepäck hatten sie Bier, eine Torte und Joghurt.

-Schwarzenfeld. Bereits im vergangenen Jahr wandte sich der Vorsitzende der Feuerwehr Schwarzenfeld, Andreas Obermeier, an seinen Schmidgadener Kollegen Thomas Wilhelm mit der Bitte, die Patenschaft beim Jubiläum zu übernehmen.

Dieser signalisierte nach Rücksprache mit seinen Vorstandskollegen, dass dem Wunsch generell nichts im Wege steht. Zum offiziellen Patenbitten machte sich nun die gesamte Feuerwehr Schwarzenfeld mit ihren Festdamen, zahlreichen Markträten, Bürgermeister Manfred Rodde und der Musikkapelle Schwarzenfeld auf den Weg.

Bitte als Gedicht


Die Schmidgadener Wehr erwartete sie beim Rot-Kreuz-Haus in der Ortsmitte. Thomas Wilhelm blickte noch einmal kurz darauf zurück, wie es zu diesem Treffen gekommen ist. Anschließend trat Andreas Obermeier an das Mikrofon und bat die Wehr aus Schmidgaden in Gedichtsform, die Patenschaft zu übernehmen.

Er betonte, dass die Schwarzenfelder nicht mit leeren Händen gekommen sind: In einem Bollerwagen brachten sie ein frisches Fass Bier mit. Außerdem gab es vom Schirmherrn Rene Guhl, der nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, reichlich Joghurt. Darüberhinaus brachten die Schwarzenfelder eine große Torte mit. Aber so leicht machten es die Schmidgadener den Bittstellern nicht: Die Schwarzenfelder mussten drei Prüfungen meistern. Zunächst ging es zum Seilweitwurf. In der zweiten Prüfung galt es, sechs Fragen zu beantworten, die sich um die Gemeinde Schmidgaden und die Schmidgadener Wehr rankten.

Urkunde übergeben


Zu guter Letzt mussten die Vorstände und die beiden Kommandanten je ein Glas Weizen in einem Zug leeren. Nachdem alle Prüfungen bestanden wurden, stand der Patenschaft nichts mehr im Wege. Besiegelt wurde dies mit einer Urkunde, die dem Vorsitzenden der Schwarzenfelder Wehr übergeben wurde. Anschließend ging es zum Feuerwehrhaus, wo die Patenschaft bei einer Feier endgültig besiegelt wurde.
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