Schwung und Gaudi bei der Kirwa

Die Kirwa-Paare tanzten am Freitag schon einmal um den Baum, um die Wartezeit auf den Startschuss für die Kirchweih zu verkürzen. Bilder: ral (2)
Freizeit
Schmidgaden
11.07.2016
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Die Kirchweih in Rottendorf fand in diesem Jahr von Freitag bis Sonntag statt. Das war eine Neuerung, die von den Besuchern gut angenommen wurde. In Feierlaune befanden sich die Organisatoren genauso wie ihre Gäste.

-Rottendorf. Die äußeren Bedingungen hätten nicht besser sein können, als sich die Kirwaburschen am Freitagnachmittag aufmachten, den Kirwabaum auf dem Festplatz aufzustellen. Unterstützt wurden sie von vielen freiwilligen Helfern aus dem Dorf. Am Abend trafen sich die Burschen mit ihren Kirwamoidln an besagtem Baum. Dabei waren auch schon viele Kirchweihbesucher. Das Baumaustanzen war zwar erst für den Sonntagnachmittag vorgesehen - aber wenn die Musik schon da ist, kann man dem Publikum doch etwas zeigen, dachten sich die Paare und drehten sich um den Baum.

Angeführt von "Rundumadum" zogen sie danach in das Festzelt ein, gemeinsam mit Bürgermeister Josef Deichl und einigen bereits erschienen Gemeinderäten. Dort begrüßte zunächst der Vorsitzende der Feuerwehr als Veranstalter, Hubert Bauer, die anwesenden Kirchweihgäste. Er nutzte die Gelegenheit und bat für den vor genau zehn Jahren verstorbenen ehemaligen und langjährigen Vorsitzenden der Wehr, Michael Bischof, um eine Gedenkminute. Auf dessen Initiative hin war die Dorfkirchweih ins Leben gerufen worden. Es folgte, worauf alle schon gewartet hatten: der Bieranstich durch den Bürgermeister. Mit drei Schlägen zapfte er das erste Fass an. Gemeinsam mit den Veranstaltern, dem Oberkirwapaar Katharina Kreckl und Simon Weikmann und den anwesenden Gemeinderäten stieß Deichl auf eine gute Kirchweih 2016 an. Der Kirwagaudi stand nun nichts mehr im Wege. Stimmungsmäßig sorgte "Rundumadum" dafür, dass es ein erster, ausgelassener Abend werden konnte.

Am zweiten Tag, am Samstag, ging es traditionell am Abend zunächst in die Kirche - dort wurde der Festgottesdienst zelebriert. Anschließend spielten die Trischinger Musikanten zum Standkonzert beim ehemaligen Gasthaus Drexler auf. Von dort aus zogen Kapelle und Kirwapaare und die Besucher zum Festzelt. Dort folgte die zweite Runde der Kirwagaudi. Wie schon in den Jahren zuvor war "Wöidarawöll" dafür verantwortlich und die Erwartungen wurden erfüllt: Es wurde wieder eine ausgiebige Kirchweihnacht in Rottendorf.
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