Anette Grüner-Vogel berichtet bei Frauenbund-Versammlung über Pilger-Erfahrung
400 Kilometer auf dem Jakobsweg

Bei einem Gottesdienst wurden die neuen Frauenbund-Mitglieder in die Gemeinschaft aufgenommen. Bild: di
Lokales
Schmidgaden
02.02.2015
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Im Gottesdienst vor der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds wurden fünf neue Mitglieder in die Gemeinschaft aufgenommen. Vorsitzende Barbara Dirrigl wünschte ihnen, dass die Freude an der Gemeinschaft im Frauenbund wächst und gedeiht, so dass man gemeinsam den Zweigverein immer wieder zum Blühen bringt.

Nach den obligatorischen Berichten der Schriftführerin und Kassiererin gab die Leiterin der Eltern-Kind-Gruppe, Nadine Plößl, die die Außenstelle in Rottendorf seit einigen Jahren übernommen hat, einen kurzen Überblick über ihre Arbeit. Sie berichtete, dass es zur Zeit drei Gruppen in der Gemeinde gibt - zwei in Schmidgaden und eine in Rottendorf. Ebenso schilderte sie den Ablauf einer Gruppenstunde mit den Eltern und Kindern und berichtete über viele Feste im Kirchenjahr.

Im Anschluss berichtete Anette Grüner-Vogel mit Bildern über ihre Erfahrung auf dem Jakobsweg, den sie im vergangenen Jahr ganz alleine über rund 400 Kilometer gepilgert ist. Sie war - nur mit einem Pilgerführer in der Hand - drei Wochen auf dem bekanntesten Pilgerweg, dem "Camino de Frances", unterwegs. Dabei habe sie Pilger aller Altersgruppen aus vielen Ländern der Erde kennengelernt. Doch auch die Liebenswürdigkeit der am Wegesrand wohnenen Bevölkerung in Spanien hob sie immer wieder hervor. Auch die Freundlichkeit in den Herbergen sei vorbildlich gewesen. Die Referentin legte täglich 25 bis 40 Kilometer zurück. Mit den Bildern, die sie den Anwesenden während ihres lebendigen Vortrags zeigte, konnte man einen kleinen Eindruck von dieser interessanten Reise erhalten. Der Lohn ist dann das Ankommen in Santiago mit einer beeindruckenden Kathedrale und einer schönen Urkunde.

Da ihre Beine noch nicht ganz erschöpft waren, wanderte sie gleich noch 90 Kilometer weiter nach Finisterre. Finisterre galt früher als das Ende der Welt, denn da beginnt der Atlantik.
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