Baugebiet mit 35 Grundstücken

Lokales
Schmidgaden
20.11.2015
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Neue Grundstücke für Häuslebauer: Entlang der Staatsstraße soll das Baugebiet "Schmidgaden West III"entstehen. Der Gemeinderat brachte das Verfahren nun auf den Weg.

Nachdem die Kommune kaum noch Bauplätze in eigener Hand hat, zog sie die eigentlich erst für die nächsten Jahr vorgesehene Erschließung des Baugebiets "Schmidgaden West III" vor. Direkt im Anschluss an die bestehende Bebauung sollen an der Straße in Richtung Trisching insgesamt 35 Parzellen mit einer Größe zwischen 520 und 860 Quadratmetern entstehen. Analog zu den kürzlich überarbeiteten Bebauungsplänen will die Kommune den Bauherren auch dort große Freiheiten bei ihrem Hausbau bieten.

Lärmschutzwand nötig

Wie Ingenieur Thomas Seuß dem Gemeinderat darlegte, wird entlang der Staatsstraße eine Lärmschutzwand gebaut, um die Beeinträchtigungen der Straße für die Hausbesitzer zu minimieren. Ohne Grunderwerb kommen laut Seuß etwa 1,6 Millionen Euro an Kosten auf die Gemeinde zu. Einstimmig billigte der Rat den Vorentwurf des Bebauungsplans "Schmidgaden West III". Im Zuge der frühzeitigen Beteiligung haben Bürger und Behörden nun die Gelegenheit, Stellungnahmen oder Einwände abzugeben, bevor der Plan wieder im Gemeinderat behandelt und im Anschluss erneut ausgelegt wird.

In einem weiteren Punkt ging es um einen Zuschussantrag des 1. FC Schmidgaden. Der Sportverein hatte zahlreiche Investitionen im vergangenen Jahr und musste einen Überspannungs-Schaden begleichen. Wie in der Sitzung zu hören war, wandte der Verein dafür über 5000 Euro auf. Nun wandte er sich an die Gemeinde und bat dort um finanzielle Unterstützung in Höhe von 5000 Euro. Erich Amann erinnerte an die Flutlichtanlage des SV Trisching. Hier habe die Kommune die Hälfte der Kosten zugeschossen. "Das sollten wir hier auch machen."

Florian Burth gab zu bedenken, dass die entsprechende Haushaltsstelle bereits nach einem Dreivierteljahr überbucht sei. Er plädierte dafür, die Unterstützung der Vereine durch die Kommune etwas zurückzufahren. "Im Moment schaukelt sich das ein bisschen auf", unterstrich Burth. Am Ende verständigte sich der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen darauf, den 1. FC Schmidgaden mit 3500 Euro zu unterstützen.

Gegen die Bauanträge auf den Ausbau des Dachgeschosses und den Bau von zwei Schleppdach-Erkern sowie einem Balkon an das bestehende Wohnhaus in Inzendorf sowie auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage "Am Anger" hatte das Gremium keine Einwände.
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