Bürger und Behörden können Stellungnahmen abgeben
Nächster Schritt zur Paintball-Anlage

Lokales
Schmidgaden
17.11.2015
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Nachdem der Gemeinderat der geplanten Paintball-Anlage in Trisching bereits Ende August grünes Licht gegeben hat, folgt nun der formelle Akt: Das Gremium musste über einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan und die gleichzeitige Änderung des Flächennutzungsplans befinden. "Wir versuchen, das Verfahren möglichst schnell durchzuziehen, damit wir im kommenden Frühjahr starten können", betonte Bürgermeister Josef Deichl. Landschaftsarchitekt Gottfried Blank stellte noch einmal kurz das Vorhaben, das an das Sportgelände des SV Trisching-Rottendorf angrenzt, vor. Demnach sind dort zwei Felder mit einer Größe von jeweils 40x50 Metern vorgesehen. Plank bezeichnete die Lage des Areals als "idealen Standort". Die Paintball-Anlage liege nah an der Autobahn und habe einen großen Abstand zu den nächsten Wohnhäusern. Außerdem sei sie nicht einsehbar, da sie von Wald umgeben sei. "Der Standort", resümierte der Landschaftsarchitekt, "erfüllt alle Voraussetzungen, die dazu dienen, dass die Auswirkungen so gering wie möglich sind". Lydia Magdalena Schimmer äußerte Bedenken wegen der im Wald lebenden Tiere, die durch die Geräusche beeinträchtigt würden. Mit ihrer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat, das Verfahren voranzutreiben und die frühzeitige Bürger- und Behördenbeteiligung mit öffentlicher Auslegung der Planung zu starten. Nachdem sie abgeschlossen ist, wird der Rat Stellungsnahmen und Einwände abwägen und eventuell einarbeiten, bevor die Bürger und Behörden abermals die Gelegenheit zur Stellungnahme haben. Nach einer erneuten Abwägung folgt der endgültige Beschluss. Dann könnte Paintball-Betreiber Marco Böhmer eventuell im Frühjahr mit den Bauarbeiten beginnen.
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