Dorfplatz soll schöner werden

In Hohersdorf wird der Dorfplatz noch in diesem Jahr in neuem Glanz erscheinen. Dazu stellte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung die Weichen. Bild: ral
Lokales
Schmidgaden
18.03.2015
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Mit der Festlegung der Materialien für die Dorferneuerung in Hohersdorf und der Genehmigungsplanung für die Bauabschnitte I und II wurden zwei wichtige Projekte der Gemeinde für dieses Jahr auf den Weg gebracht.

Im ersten Tagesordnungspunkt des Gemeinderates stand die Auswahl der Materialien für die Dorferneuerung in Hohersdorf auf der Tagesordnung. Dazu konnte Bürgermeister Josef Deichl Christine Meyer vom Planungsbüro Röth aus Amberg begrüßen. Die Fachfrau ging zunächst noch einmal auf den Planungsstand ein. Nach Einarbeitung der Vermessungsdaten und der Bearbeitung des Werkplanes wurden keine wichtigen Änderungen notwendig.

Nach dem das Gremium noch einmal diskutiert hatte, wurden die Materialien wie folgt beschlossen: Bei den Lampen werden "Schreder Pilzeo 19 Watt" mit einer Masthöhe von vier Metern angeschafft. Diese werden zwar nicht bezuschusst, sollen aber im Rahmen der Dorferneuerung ebenfalls ausgewechselt werden. Beim Buswartehäuschen beschloss die Mehrheit eine Dacheindeckung mit Biberschwanzziegeln statt dem geplanten Titanzinkblech. Außerdem wurde soll im Innenbereich eine Acrylscheibe montiert werden. Bänken sollen jene angekauft werden, die das Büro Röth vorgeschlagen hat.

Längere Diskussionen erforderte der Beschluss zur Ausführung der Pflasterbereiche. Die Mehrkosten für geschnittenen Granitstein belaufen sich auf 13 000 Euro. Die Ausschreibung soll drei Varianten zulassen. Die letzte Entscheidung fällt nach der Ausschreibung an Hand einer Musterverlegung.

Ein Granitgroßsteinpflaster (gesägt und in Reihen verlegt) soll zukünftig die Fahrbahn der Ortsstraße zieren. Für den Gehstreifen ist ein gesägtes Kleinsteinpflaster geplant. Dieses soll in Reihen verlegt werden. Der Rest der Straßenflächen, außer der am Dorfplatz, wird asphaltiert.

Für den Platzbereich einigte sich der Gemeinderat auf Alternativ-Varianten. Die erste sieht ein Granitkleinsteinpflaster in Passeé-Verlegeform vor. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Reihenverlegung für das Granitkleinsteinpflaster. Allerdings muss hier geprüft werden, ob es die Flächenverhältnisse zulassen. Die dritte Variante sieht ein Betonsteinpflaster im wilden Verbund vor.

Thema Bauhof

Zum Thema Bauhof begrüßte Bürgermeister Deichl Helmut Schatz vom gleichnamigen Ingenieurbüro. Der weitere Ausbau des Bauhofes erfolgt in drei Bauabschnitten. Bauabschnitt I beinhaltet die Errichtung der Tankanlage mit Waschplatz, der Bauabschnitt II den Neubau der Halle und der Bauabschnitt III die Herstellung der Außenanlagen.

Aus verfahrenstechnischen Gründen kann der BA II vorgezogen werden, so Schatz. In Folge der wasserrechtlichen Genehmigung ziehe sich der BA I länger hin.

Die einzelnen Bauabschnitte zeigte er an Hand von Skizzen auf. In Bauabschnitt I werden die Tankanlage und der Waschplatz erstellt. Gegen die vorgesehene Grenzbebauung haben die betroffenen Nachbarn keine Einwände. Dafür wird der Gartenzaun neu erstellt. Allerdings muss zunächst das Wasserrechtsverfahren abgeschlossen sein um hier mit dem Bau zu beginnen.

Der Bauabschnitt II, der vorgezogen wird, beinhaltet den Bau einer Fahrzeug- und Gerätehalle mit dem Schüttgutlager. Die Ausschreibung erfolgt beschränkt. Vor der Abstimmung wandte Gemeinderat Christian Pröls ein, dass wegen der fehlenden Haushaltssatzung kein Beschluss gefasst werden könnte. Dem entgegnete der Bürgermeister, dass in diesem Jahr bereits ausführlich in der Haushaltsberatung über das Investitionsvolumen beraten wurde.

Ergebnis der Abstimmung

Der Gemeinderat beschloss anschließend den Auftrag zur Genehmigungsplanung aller Bauabschnitte. Die Abstimmung erfolgte mit 13:1 Stimmen. Gemeinderat Florian Burth, der die gleichen Bedenken hatte wie Christian Pröls, stimmte dagegen.

In einer weiteren Abstimmung ging es darum, die Bauabschnitte I und II auszuschreiben. Das Ergebnis war 10:4-Stimmen - dagegen stimmten Christian Pröls, Florian Burth, Erich Amann und Ewald Meier.
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