Flüchtlinge als Thema im Familiengottesdienst
Nachdenklich machen

Kinder waren während des Familiengottesdienstes in der Kirche in die Rolle von Schutz suchenden Flüchtlingen geschlüpft. Bild: ral
Lokales
Schmidgaden
21.09.2015
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Einen ganz aktuellen Bezug hatte der Familiengottesdienst in der Pfarrkirche Rottendorf: Es ging um das Thema Flüchtlinge. Damit sollte aufgezeigt werden, dass Menschen unterschiedliche Schicksale haben, die sie dazu bewegen, ihre Heimat und ihr Hab und Gut zu verlassen. Die Botschaft: Als Christen sollen wir ihnen offen begegnen.

Zum Programm des Frauenbundes Rottendorf gehört auch die Organisation eines Familiengottesdienstes. Es ging dieses Mal um die Flüchtlinge, die hierzulande Schutz und Aufnahme suchen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto, "Ich mag Dich, auch wenn Du nicht mein Bruder oder Schwester bist". Die entsprechenden Texte dafür wurden von Benedikt Bauer erstellt. Die Kinder wurden von Veronika Birner und Monika Weikmann vorbereitet. Der Gottesdienst wurde zelebriert von Pater Antony, und auf der Orgel spielte Martin Deml.

Für die Gottesdienstbesucher war es zunächst ungewöhnlich, dass während des Gottesdienstes die Kinder in die Kirche kamen und sich umsahen. Dabei waren sie so verkleidet wie Menschen, die heutzutage nach Deutschland kommen, um Schutz und Aufnahme zu finden. Ein Mädchen zeigte sich interessiert an ihrem Schicksal und nahm sie mit offenen Armen auf. Der Familiengottesdienst regte die Menschen zum Nachdenken an.

Am Schluss dankte die Vorsitzende des Frauenbundes, Resi Pösl, allen Organisatoren für das Zustandekommen.
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