Gemeinderat steht Bauvorhaben in Inzendorf nicht im Weg
Grünes Licht für einen Bungalow

Lokales
Schmidgaden
21.02.2015
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Damit potenzielle Häuslebauer ihre Traumimmobilie nach ihren Wünschen umsetzen können, strebt die Gemeinde eine Änderung - respektive Lockerung - der bestehenden Bebauungspläne an. Dieses Verfahren läuft derzeit für 7 der fast 20 Pläne und wird sich noch einige Zeit - voraussichtlich bis Herbst diesen Jahres - hinziehen.

Nun gibt es aber einen Interessenten, der in Inzendorf gerne ein Haus bauen würde. Der Haken: Er hätte gerne einen Bungalow mit Walmdach, doch das ist derzeit laut Bebauungsplan noch nicht vorgesehen und wäre erst nach dem abgeschlossenen Änderungsverfahren möglich. Dementsprechend verweigerte das Landratsamt auch die Zustimmung für das Vorhaben. Ein Gespräch in der Kreisbehörde brachte als Ergebnis, dass die Gemeinde vorzeitig signalisieren solle, dass dieser Bautyp samt Dachform künftig dort möglich sein solle, damit der Interessent doch noch zu seinem Wunschhaus in Inzendorf kommt. Das tat der Gemeinderat einstimmig.

Keine Einwände hatte das Gremium auch gegen die beiden vorliegenden Bauanträge. Einer betraf den Ausbau des Dachgeschosses in einem bestehenden Wohnhaus in Trisching, der andere die Errichtung einer Güllegrube in Schmidgaden.

Windrad: Keine Einwände

Ein weiteres Bauvorhaben - allerdings größerer Natur - tangiert die Gemeinde als Nachbarkommune: Bei Hainstetten (Gemeinde Freudenberg) soll rund drei Kilometer entfernt von Littenhof eine Windkraftanlage gebaut werden. Im Laufe des Verfahrens hatte die Gemeinde bereits die Gelegenheit zu einer Stellungnahme. Im Juni 2013 hatte der Gemeinderat mit drei Gegenstimmen Kenntnis von dem Vorhaben genommen und keine Einwände erhoben. Das wird er auch bei der zweiten möglichen Stellungnahme nicht. Dieser Beschluss fiel einstimmig. Bürgermeister Josef Deichl informierte im Anschluss darüber, dass der Ausbau der Scharlmühlstraße auf eine Breite von 3,50 Metern laut einer Kostenschätzung bei rund 250 000 Euro liegt. Im Etat sind derzeit 180 000 Euro vorgesehen.

Aus der vergangenen nichtöffentlichen Sitzung gab Deichl bekannt, dass für die Mittagsbetreuung an der Rottendorfer Schule vier Kinder angemeldet wurden - eines aus der ersten, zwei aus der zweiten sowie eines aus der dritten Klasse. Während am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils ein Kind die Mittagsbetreuung besuchen würde, wären es am Dienstag drei und am Donnerstag zwei. Deichl sprach sich dafür aus, die Mittagsbetreuung trotz der momentan noch geringen Zahl an Anmeldungen anzubieten. Falls es weniger Kinder werden, könnte man das Angebot wieder einstellen. Er äußerte aber auch die Hoffnung, dass das Angebot im Laufe der Zeit eventuell von mehr Eltern wahrgenommen wird. Nachbesserungen sind eventuell noch bei der Preisstaffelung angedacht.
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