Johann Meier weiter am Ruder

Lokales
Schmidgaden
17.03.2015
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Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes setzen auf Kontinuität: Bei der Jahreshauptversammlung bestätigten sie Amtsinhaber Johann Meier als Vorsitzenden.

Das abgelaufene Jahr stand laut Johann Meier im Zeichen der Kommunalwahlen. Für die CSU hatten sich zwölf Kandidaten für einen Sitz im Gemeinderat beworben. Zwei davon wurden in das Kommunalparlament gewählt. Die Mitgliederzahl blieb nach sechs Ein- und ebenso vielen Austritten konstant bei 35. Meier blickte in seinem Bericht auch auf zahlreiche Aktionen wie das Starkbierfest, eine Straßenreinigungsaktion gemeinsam mit der Landjugend sowie einen Ehrenabend zurück.

Über die Arbeit im Gemeinderat berichtete Ludwig Altmann. Er nannte unter anderem die Dorferneuerung in Hohersdorf, die Änderung sämtlicher Bebauungspläne innerhalb der Gemeinde, den Kauf eines Kommunaltraktors oder die Bauhof-Sanierung.

Bürgermeister Josef Deichl ging auf die bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Brudersdorfer Gruppe ein. Das Gemeindeoberhaupt nutzte die Gelegenheit, sich diesbezüglich an den anwesenden CSU-Landtagsabgeordneten Alexander Flierl zu wenden und um Unterstützung zu bitten, damit die Anschließer mit eventueller finanzieller Hilfe aus München nicht ganz soviel zahlen müssten.

Er trug außerdem die Bitte vor, nach Möglichkeiten zu suchen, wie Verkäufer von leerstehenden Immobilien im Innerortsbereich steuerlich entlastet werden könnten. Dadurch könnten solche Verkäufe oft beschleunigt und ein drohender Leerstand im Ort vermieden werden. In Sachen Breitbandausbau sei die Gemeinde schon weit. Die Ausschreibung soll bis Juni erfolgen.

MdL Alexander Flierl bezeichnete es als Hauptziel der Landesregierung, Bayern für die kommenden Aufgaben fit zu machen. In Zeiten der fortschreitenden Globalisierung gelte es, die richtigen Weichen zu stellen. Bayern sei das einzige Land in Europa, das nicht nur über einen ausgeglichenen Haushalt verfüge, sondern auch die bestehenden Schulden tilge. Dies schaffe eine Basis für die Zukunft: Kommenden Generationen werde es ermöglicht, das Geld, das an Zinszahlungen wegfällt, zu investieren.
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